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Prozess: Saarwellinger Waffenhändler droht mehrjährige Haftstrafe

Saarbrücken. Einem Ex-Waffenhändler aus Saarwellingen droht vor dem Landgericht eine mehrjährige Haftstrafe wegen Beihilfe zum illegalen Waffenbesitz. Mit diesem Zwischenfazit endete gestern der erste Tag im Prozess gegen den 47-Jährigen. Die Anklage wirft ihm vor, an einen Belgier etwa 100 Pistolen und Revolver mit herausgefrästen Seriennummern verkauft zu haben

Saarbrücken. Einem Ex-Waffenhändler aus Saarwellingen droht vor dem Landgericht eine mehrjährige Haftstrafe wegen Beihilfe zum illegalen Waffenbesitz. Mit diesem Zwischenfazit endete gestern der erste Tag im Prozess gegen den 47-Jährigen. Die Anklage wirft ihm vor, an einen Belgier etwa 100 Pistolen und Revolver mit herausgefrästen Seriennummern verkauft zu haben. Außerdem soll er bei einem Bekannten 638 Handfeuerwaffen, sechs Maschinenpistolen und ein Maschinengewehr gebunkert haben. Der 47-Jährige war 2008 verhaftet worden. Pistolen aus seinem Geschäft waren angeblich im kriminellen Milieu in den Niederlanden und Irland aufgetaucht. Der Beschuldigte kam darauf in Untersuchungshaft in die Justizvollzugsanstalt (JVA) Saarbrücken. Aber er konnte nicht bleiben. Dazu der Angeklagte, der über seine Verteidiger ein Geständnis ablegte: Viele der JVA-Mitarbeiter von der Saar seien Kunden in seinem legalen Geschäft gewesen. Manche hätten in der Freizeit auch auf seinem Schießstand trainiert. Wegen dieser Nähe zum Personal in Saarbrücken habe er in die JVA Zweibrücken umziehen müssen. wi