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Promis besiegen Jugendliche

Nunkirchen. Die feierliche Einsegnung des neuen Multifunktions-Sportfeldes an der ehemaligen Schule in Michelbach nahm Dechant Ralf-Matthias Willmes vor großem Publikum vor. Dank der 72-Stunden-Aktion "Uns schickt der Himmel" ist dieses Projekt am Wochenende entstanden (wir berichteten)

Nunkirchen. Die feierliche Einsegnung des neuen Multifunktions-Sportfeldes an der ehemaligen Schule in Michelbach nahm Dechant Ralf-Matthias Willmes vor großem Publikum vor. Dank der 72-Stunden-Aktion "Uns schickt der Himmel" ist dieses Projekt am Wochenende entstanden (wir berichteten). Die Spannung war groß, als Pastoralreferent Thorsten Hoffmann vom Dekanat Losheim-Wadern die Ankunft der Promis bekannt gab, die ein Volleyball-Spiel gegen die Mannschaft des Katholischen Jugendclubs Michelbach auf dem neuen Sportfeld bestreiten sollten. Mit großem Applaus wurden die Männer und Frauen aus den Bereichen Sport, Politik, Gewerkschaft und Kultur von den Zuschauern empfangen. Von den Saarlouis Royals, Deutscher Meister 2008/2009 und Pokalsieger 2009, kamen die Baskettballerinnen Petra Manakova und Janina Wellers, begleitet von ihrer Trainerin Lina Schiffer, die wegen einer Verletzung nicht mitspielen konnte, aus Hasborn die junge CDU-Politikerin Nadine Müller, Mitglied des saarländischen Landtags und Bundestagskandidatin; aus Schmelz der Landesbezirksleiter von Verdi, Alfred Staudt, und ebenfalls aus Schmelz der Kinderliedermacher Eddi Zauberfinger. Unter Beifallsstürmen des Publikums lieferten sich beide Mannschaften ein spannendes und begeisterndes Spiel in fünf Sätzen. Mit 16 zu 14 entschied am Ende die bunt zusammengewürfelte Mannschaft von Promis und Jugendlichen den letzten Satz für sich. "Wir hatten trotz Anstrengung einen Riesenspaß und haben gerne mitgespielt", war denn auch die einhellige Meinung der Prominenten nach dem Spiel. Und Eddi Zauberfinger versprach als Geschenk einen kostenlosen Kindernachmittag in den nächsten Wochen. Für Thorsten Hoffmann, Ansprechpartner vor Ort und Mitglied im Koordinierungskreis Merzig-Wadern, waren die drei letzten Tage zwar arbeitsreich. "Dennoch überwiegt die Freude über das Gemeinschaftserlebnis und die Solidarität der Jugendlichen untereinander." rw