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Preisregen für saarländischen Wein von der Obermosel

Lebach. Es bedarf einer ganz besonderen Zunge und eines nicht minder sensiblen Gaumens, will man die Qualität bester saarländische Weine bestimmen und bewerten. Vier Weinkenner stellten sich jetzt bei der 31. rup

Weinprämierung in der Landwirtschaftskammer des Saarlandes in Lebach der Mammutaufgabe, 112 Weine aus 14 selbstabfüllenden Weinbaubetrieben zu verkosten und zu bewerten: Andreas Müller aus Perl als Vertreter der Verbraucher, Jan Fluit aus Saarbrücken für den Gaststättenverband, Frank Roeder aus Völklingen für den Weinhandel und Katrin Hermes aus Saarbrücken als einzige Weinkontrolleurin des Saarlandes. Bewertet wurden Farbe, Geruch, Geschmack und Harmonie.

"Der saarländische Wein von der Obermosel ist in den letzten Jahren immer besser geworden," betonte der scheidende Kammerdirektor Martin Schmeer. Das Ergebnis: Bei den Goldmedaillen war mit vier goldenen Kammerpreismünzen das Weingut Karl Petgen aus Nennig am erfolgreichsten, gefolgt von dem Weingut Ökonomierat Petgen-Dahmen aus Sehndorf (3), dem Weingut Herber aus Perl (2) sowie den Weingütern Ollinger-Gelz aus Sehndorf, Strupp aus Palzem und Schmitt-Weber aus Perl (jeweils 1). Bei Silber lag das Weingut Ökonomierat Petgen-Dahm aus Sehndorf mit 24 silbernen Kammerpreismünzen vor den Weingüter Schmitt-Weber, Perl (7), Ollinger-Gelz aus Sehndorf (6), Karl Petgen aus Nennig (6), Helmut Herber, Perl (5) und Eberhard Bertel, Oberperl (5) in Front.