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Planungen für die Regionalliga laufen

Dirmingen. Grau ist alle Theorie, wusste schon der deutsche Nationaldichter Johann Wolfgang von Goethe. Und mindestens genauso grau und nur noch theoretischer Natur sind die Hoffnungen der Fußballerinnen des SV Dirmingen auf den Klassenverbleib in der Zweiten Bundesliga

Dirmingen. Grau ist alle Theorie, wusste schon der deutsche Nationaldichter Johann Wolfgang von Goethe. Und mindestens genauso grau und nur noch theoretischer Natur sind die Hoffnungen der Fußballerinnen des SV Dirmingen auf den Klassenverbleib in der Zweiten Bundesliga. Nach der 0:2-Heimniederlage am Sonntag gegen den FV Löchgau hat der SVD bei noch drei ausstehenden Spielen acht Punkte Rückstand auf den drittletzten Platz. Diesen Relegationsrang belegt mit jetzt 13 Zählern Löchgau. Angesichts der Tatsache, dass Dirmingen bisher erst fünf Punkte aus 19 Spielen geholt hat, sagt auch Abteilungsleiterin Gertrud Staub: "Bei aller Theorie - daran glaube ich nicht mehr." Jetzt laufen in Dirmingen die Planungen für die kommende Saison in der Regionalliga Südwest. "Es kann sein, dass einige Spielerinnen aus Altersgründen aufhören", sagt Staub. Wegen des Abstiegs wolle aber niemand gehen. Hier soll es in den kommenden vier Wochen Klarheit geben. Das gilt auch für mögliche Neuzugänge, "wir haben schon Spielerinnen angesprochen", erzählt Staub und ergänzt: "Der Kader bleibt wohl weitestgehend zusammen. Sollte das der Fall sein, wird es unser Ziel sein, vorne mitzuspielen." Einen bitteren Tag erlebten die Kickerinnen auf dem Platz. Vor 100 Zuschauern verlief die erste Hälfte ausgeglichen. Pech hatte Tanja Schwenk, als sie in der vierten Minute den Ball an die Latte des Löchgauer Tors schoss. Auf der anderen Seite rettete Dirmingens Torfrau Angelina Barth gegen die freistehende Jasmin Klotz (41.). Nach dem Seitenwechsel dauerte es eine Viertelstunde, ehe die Gäste aus Baden immer stärker wurden. In der 68. Minute dann klärten die Dirmingerinnen den Ball nicht weit genug weg und Tammy Streicher traf mit einem Schuss aus 20 Metern zum 1:0 den Innenpfosten, von da aus ging der Ball ins Tor. "Danach haben wir natürlich aufgemacht", berichtet Staub. Die Entscheidung fiel dann in der 83. Minute, als Alexa Gantner freistehend zum 2:0 traf. raps