Wir möchten auf unserer Webseite Cookies und pseudonyme Analysetechniken auch unserer Dienstleister verwenden, um diesen Internetauftritt möglichst benutzerfreundlich zu gestalten.

Außerdem möchten wir und unsere Dienstleister damit die Besuche auf unserer Webseite auswerten (Webtracking), um unsere Webseite optimal auf Ihre Bedürfnisse anzupassen und um Ihnen auf unserer Webseite sowie auch auf Webseiten in verbundenen Werbenetzwerken möglichst interessante Angebote anzeigen zu können (Retargeting).

Wenn Sie dieses Banner anklicken bzw. bestätigen, erklären Sie sich damit jederzeit widerruflich einverstanden (Art. 6 Abs.1 a DSGVO).

Weitere Informationen, auch zu Ihrem jederzeitigen Widerrufsrecht, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

| 20:18 Uhr

Pflegestützpunkt nimmt seine Arbeit ab Juni auf

Kreis Neunkirchen. Dem neuen Pflegestützpunkt im Landkreis Neunkirchen steht nichts mehr im Wege. Die Einrichtung nimmt ihre Arbeit am 1. Juni auf, nachdem der Kreistag gestern eine entsprechende "Kooperationsvereinbarung" mit den im Saarland vertretenen Kranken- und Pflegekassen abgesegnet hat Von SZ-Redakteur Gunther Thomas

Kreis Neunkirchen. Dem neuen Pflegestützpunkt im Landkreis Neunkirchen steht nichts mehr im Wege. Die Einrichtung nimmt ihre Arbeit am 1. Juni auf, nachdem der Kreistag gestern eine entsprechende "Kooperationsvereinbarung" mit den im Saarland vertretenen Kranken- und Pflegekassen abgesegnet hat.Federführend bei den Kassen in Sachen Stützpunkt ist die AOK im Saarland, in deren Neunkircher Gebäude in der Knappschaftsstraße 1 die Büros nun in eigenen Räumen eingerichtet werden. Weil über den Standort offenbar unter den beteiligten Kassen noch Abstimmungsbedarf bestand, stand der Pflegestützpunkt nicht wie vorgesehen zum 1. April zur Verfügung. Der Kreis hat gegen die Knappschaftsstraße nichts einzuwenden. "Wir haben keine sinnvolle Alternative zum AOK-Gebäude gesehen", so gestern Landrat Rudolf Hinsberger (Foto: SZ).Wie bereits in der SZ berichtet, schreibt das Pflegegesetz die Einrichtung solcher Stützpunkte vor. Ihre Berater sollen für alle Rat- und Hilfesuchenden die bisher verstreuten Hilfsangebote zusammenfassen und Beratung aus einem Guss bieten: Also Informationen über medizinische und pflegerische Angebote in der Region, stationäre und ambulante Versorgung im Pflegefall, Alltagshilfen (etwa pflegegerechter Umbau der Wohnung) oder Unterstützung von Kassen und Sozialhilfe. Hilfe bei Anträgen ist inbegriffen.Laut Vereinbarung wird ein Kooperationsausschuss, dem insgesamt fünf Vertreter des Landkreises, des Gesundheitsministeriums und der Kassen angehören, die Geschicke des Pflegestützpunktes lenken. Dessen Vorsitz wird zunächst für zwei Jahre der Landrat übernehmen. Dieser Ausschuss bestellt auch den Geschäftsführer. Für diese Position ist für die ersten beiden Jahre AOK-Experte Norbert Guth vorgesehen.Fünf Stellen werden in dem Stützpunkt eingerichtet, wobei die Zahl der Berater durch Teilzeitstellen höher liegt. Sie werden je zur Hälfte von Kreis und AOK besetzt. Dabei werden die Fachkräfte, die bisher in den Beratungs- und Koordinierungs (Beko-)-Stellen von Caritas, Awo und DRK tätig waren, übernommen. Die Beko-Stellen haben zum 1. April ihre Arbeit eingestellt. Der Kreistag gab gestern ferner einstimmig grünes Licht für eine weitere Vereinbarung. Diese betrifft den neuen Jugendtreff in der Schiffweiler Mühlbachhalle und wird vom Landrat mit der Gemeinde Schiffweiler und der St. Wendeler Stiftung Hospital, die Träger des Jugendtreff sein wird, abgeschlossen. Festgelegt wird darin, dass sich der Landkreis mit jährlich 16 000 Euro an den Personal- und Sachkosten beteiligen wird.Der Kreistag hatte gestern als Tagungsort das Zechengebäude in Reden gewählt, um sich über den aktuellen Stand am Zukunftsort zu informieren. Nachdem die Tagesordnung abgehakt war, zeigte Stefan Thomas die neuen Büroräume der Tourismus- und Kulturzentrale des Kreises im Zechenhaus. Dann stellte dessen Manager Delf Slotta die Räume und Einrichtungen des Traktes vor. Auch Gondwana wurde in Augenschein genommen. "Wir haben keine sinnvolle Alternative zum AOK-Gebäude gesehen."Landrat Rudolf Hinsberger