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| 22:28 Uhr

Paukenschlag oder Schlag ins Wasser?

Das neue Jahr hat in der Homburger Kommunalpolitik gleich mit einem Paukenschlag begonnen. Haben sich die Verantwortlichen der CDU doch noch dazu durchgerungen, für die Oberbürgermeisterwahl im Sommer 2014 einen eigenen Kandidaten zu nominieren. Spaß beseite, es konnte eigentlich niemand wirklich erwarten, dass die Christdemokraten den Kampf um das Rathaus vorschnell aufgeben

Das neue Jahr hat in der Homburger Kommunalpolitik gleich mit einem Paukenschlag begonnen. Haben sich die Verantwortlichen der CDU doch noch dazu durchgerungen, für die Oberbürgermeisterwahl im Sommer 2014 einen eigenen Kandidaten zu nominieren. Spaß beseite, es konnte eigentlich niemand wirklich erwarten, dass die Christdemokraten den Kampf um das Rathaus vorschnell aufgeben. Was jetzt aber bekannt wurde, überrascht schon etwas. Die CDU macht auf Basisdemokratie, lässt ihre Mitglieder über ihren Kandidaten urabstimmen - ein Vorgang, den man eher den Grünen zuschreibt. Aber die Schwarzen machen aus der Not, dass sich in den vergangenen Jahren kein schlagkräftiger OB-Anwärter (den man auch wollte) herauskristallisiert hat, eine Tugend und wollen durch diese wiederentdeckte transparente Politik zugleich die Basis mobilisieren. Dieses Unterfangen könnte gelingen, zumal den Mitgliedern mit Peter Fuchs zugleich ein Name gereicht wurde, der den "Laden Homburg" richtig aufmischen kann. Den Direktor der Bundespolizei hatten nur wenige auf der Rechnung. Er ist politisch ein eher unbeschriebenes Blatt. Und gerade das macht ihn interessant, hat er doch mit den in den vergangenen Jahren teils heftig kritisierten Entscheidungen zur Stadtpolitik nun aber wirklich gar nichts zu tun.Das geplante Vorgehen der CDU lässt sich in vielerlei Hinsicht interpretieren. Nicht wenige sehen darin gar einen Politikwechsel. Klar ist, dass es in letzter Zeit an der Basis der Partei rumorte. Auch und gerade in manchen Ortsverbänden war man nicht mehr mit allem zufrieden, was im Rathaus und auch in der Parteispitze - mit eher autoritärem Stil - auf den Weg gebracht wurde. Deshalb ist die Urabstimmung für die Parteispitze zum einen nachvollziehbar, weil sie Wogen glätten könnte. Aber es bleibt auch ein Restrisiko. Denn wer weiß, was die Basis letztlich will? Und ob hier und da nicht gar Rechnungen beglichen werden.

Bis zum 21. März, wenn eine Vollversammlung endgültig den CDU-Kandidaten nominieren wird, bleibt es spannend. Dann wissen wir, ob es beim großen Paukenschlag bleibt, oder ob das Vorhaben ein Schlag ins Wasser wird.