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Überschwemmungen im Saarland
Opposition fordert besseren Unwetterschutz

Die B 268 zwischen Heusweiler und Lebach wird in Höhe Eiweiler am Montag (11.06.2018) durch das Unwetter stark überflutet.
Die B 268 zwischen Heusweiler und Lebach wird in Höhe Eiweiler am Montag (11.06.2018) durch das Unwetter stark überflutet. FOTO: BeckerBredel
Saarbrücken. Die Opposition im Landtag fordert Maßnahmen gegen künftige Unwetterkatastrophen. Die AfD sprach sich dafür aus, einen Fonds einzurichten, mit dem Kommunen Unwetterschäden beseitigen könnten und nach dem Vorbild der Schweiz eine verpflichtende Elementarschadenversicherung einzuführen. Von Nora Ernst
Nora Ernst

Die Linke forderte erneut, Land und Kommunen müssten mehr in die Sanierung der Kanäle investieren. CDU und SPD lehnten eine Versicherungspflicht ab. „Wir setzen auf Freiwilligkeit“, sagte SPD-Fraktionschef Stefan Pauluhn. Für die Idee eines Fonds zeigten sich die Koalitionsfraktionen grundsätzlich offen. Pauluhn äußerte jedoch Zweifel, ob er finanzierbar wäre. Alexander Funk (CDU) betonte, das Saarland sei nach wie vor Haushaltsnotlageland: „Ich sehe absehbar nicht, dass wir größere Investitionen tätigen können.“