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Nils Gehl ist bester Dachdecker-Azubi

Nach drei Jahren Ausbildung hat Nils Gehl seinen Abschluss mit den Noten sehr gut bis gut bestanden. Wie es weiter geht, ob angestellt oder selbstständig, will er sich noch überlegen. Foto: Becker&Bredel
Nach drei Jahren Ausbildung hat Nils Gehl seinen Abschluss mit den Noten sehr gut bis gut bestanden. Wie es weiter geht, ob angestellt oder selbstständig, will er sich noch überlegen. Foto: Becker&Bredel
Völklingen. "Es war schon immer mein Wunsch, Dachdecker zu werden - das liegt in der Familie", erzählt Nils Gehl stolz. Nach seiner erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung wurde er 2012 von der Handwerkskammer als Landesbester in seinem Ausbildungsberuf geehrt Von SZ-Mitarbeiter Frank Bredel

Völklingen. "Es war schon immer mein Wunsch, Dachdecker zu werden - das liegt in der Familie", erzählt Nils Gehl stolz. Nach seiner erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung wurde er 2012 von der Handwerkskammer als Landesbester in seinem Ausbildungsberuf geehrt. "Auf den Beruf bin ich durch meinen Vater aufmerksam geworden, der ebenfalls Dachdecker ist", meint der junge Geehrte.Die Dachdeckerei wurde ihm quasi in die Wiege gelegt, und er war mit diesem Handwerk zeitlebens konfrontiert. Der Vater machte es vor, der Sohn machte es nach, und das mit großem Erfolg.


Seine Ausbildung absolvierte der Völklinger bei der HDK Bedachungs-GmbH, wo auch der Vater arbeitet. Drei Jahre habe die Ausbildung gedauert, welche er in der Abschlussprüfung mit den Noten sehr gut bis gut sowohl im Praxis- als auch im Theorieteil abschloss. "Mir den Prüfungsstoff anzueignen, war kein Problem, denn wenn mich etwas interessiert, fällt es mir oft viel leichter, den Stoff einzuprägen."

Das Schönste an seiner Arbeit sei, dass er immer an der frischen Luft und an den unterschiedlichsten Orten arbeiten könne. "Außerdem macht es mir unheimlich Spaß, wenn man mit vielen Leuten in Kontakt ist und neue Leute kennen lernt."



Momentan besuche der 21-Jährige eine Dachdeckermeisterschule in Mayen und wird diese voraussichtlich im Mai beenden. "Was danach kommt, weiß ich noch nicht genau. Entweder fange ich an, bei meinem Vater zu arbeiten oder ich mache mich selbstständig.

Aber da bleibt mir ja noch ein wenig Zeit, um eine Entscheidung zu treffen." In seiner Freizeit ist der junge Völklinger leidenschaftlicher Autobastler, so verbringe er viel Zeit damit, an Oldtimer oder Sportwagen zu werkeln. "Ich liebe alles, was schnell ist und zwei oder vier Räder hat."