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Neues Zuhause für die Zoo-Ponys

Neunkirchen. Mit Sicherheit der größten und aufwändigsten Aufgabe im Rahmen der Aktion 72 Stunden hatten sich die Jugendlichen aus den Gemeinden Furpach und Wellesweiler zu stellen. Denn mitten im Neunkircher Zoo musste ein neues Ponygehege sozusagen aus dem Boden gestampft werden Von SZ-Mitarbeiterin Carolin Grell

Neunkirchen. Mit Sicherheit der größten und aufwändigsten Aufgabe im Rahmen der Aktion 72 Stunden hatten sich die Jugendlichen aus den Gemeinden Furpach und Wellesweiler zu stellen. Denn mitten im Neunkircher Zoo musste ein neues Ponygehege sozusagen aus dem Boden gestampft werden. Als nach den Vorarbeiten 220 Tonnen Reitersand gebraucht wurden, da glaubte nicht einmal mehr Pastor Jochen Gabriel daran, dass das Projekt in so kurzer Zeit zu schaffen sei. Er hatte schließlich die zündende Idee und nahm Kontakt auf mit der Firma, die gerade den Abriss der Kirche in Wellesweiler durchführt. Und die Firmeninhaber Ferraro zögerten nicht einen Moment und schickten gleich ihre ganze Fahrzeugflotte mitsamt Fahrern, um den Sand zu transportieren. Bevor sich die 55 Jungen und Mädchen um einen ebenen Boden kümmern konnten, gab es noch einen Zaun, eine Besucherinsel und eine Schutzhütte zu errichten. "Sie alle schickt wirklich der Himmel. Wir hatten das Ponygehege zwar auch auf dem Plan, aber was hier in drei Tagen geschafft wird, ist schon unglaublich", freute sich Zoodirektor Norbert Fritsch. Und dass die Aktion auch sehr nachhaltig sein wird, darum will er sich mit seinem Team bemühen. "Es ist alles so professionell gemacht, dass es auch Bestand hat. Wir werden die Anlage hegen und pflegen", versprach er und eilte davon, selbst völlig infiziert vom 72 Stunden Virus.