| 20:12 Uhr

Neues Auto für Einsatz und Übung

St. Wendel/Nonnweiler. Mit Geld aus der Feuerschutzsteuer hat die St. Wendeler Landkreisverwaltung allen ihren Gemeinden ein Mannschaftstransportfahrzeug zur Verfügung gestellt. Im Rahmen der Feiern zum 175. Geburtstag des Landkreises übergab Landrat Udo Recktenwald (CDU) die ersten beiden Fahrzeuge an die Kreisstadt St. Wendel und an die Gemeinde Nonnweiler

St. Wendel/Nonnweiler. Mit Geld aus der Feuerschutzsteuer hat die St. Wendeler Landkreisverwaltung allen ihren Gemeinden ein Mannschaftstransportfahrzeug zur Verfügung gestellt. Im Rahmen der Feiern zum 175. Geburtstag des Landkreises übergab Landrat Udo Recktenwald (CDU) die ersten beiden Fahrzeuge an die Kreisstadt St. Wendel und an die Gemeinde Nonnweiler. Das der Gemeinde Nonnweiler überlassene Mannschaftstransportfahrzeug wurde schon einen Tag später an seinem Standort im Löschbezirk Kastel eingeweiht. Bevor Landrat Recktenwald die symbolische Schlüsselübergabe an Löschbezirksführer Sascha Jung vornahm, erteilte Pastor Josef Mutter dem Fahrzeug den kirchlichen Segen. Der Nonnweiler Bürgermeister Hans-Uwe Schneider (CDU) dankte dem Landkreis für das mit neun Sitzen ausgestattete Fahrzeug, das nicht nur für den Einsatz- und Übungsbetrieb gebraucht, sondern auch zentral eingesetzt wird - zum Beispiel bei Veranstaltungen der Jugendfeuerwehr. Eingerahmt in die musikalischen Darbietungen der Pfarrkapelle Kastel schlossen sich Vertreter der Feuerwehr und der Politik als Festredner an. Für den personell gut aufgestellten Löschbezirk Kastel besteht aber auch in räumlicher Hinsicht ein akuter Erweiterungsbedarf. Zu diesem Zweck beabsichtigt die Gemeinde, das angrenzende, schon seit Jahren leer stehende Wohnhaus zu erwerben. Dieses wurde jedoch unter Denkmalschutz gestellt, so dass ein Abbruch zum Zwecke der Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses bislang nicht möglich war. Um hier zu einer "vernünftigen Lösung" zu kommen, so Bürgermeister Schneider, werde er ein persönliches Gespräch mit dem saarländischen Umweltminister Stefan Mörsdorf führen. red