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Neue Landmarke über Ottweiler und Steinbach

 Bürgermeister Holger Schäfer (CDU) und Bauamtsleiter Gerhard Schmidt (v.l.) vor dem fast fertigen Turm. Foto: Andreas Engel
Bürgermeister Holger Schäfer (CDU) und Bauamtsleiter Gerhard Schmidt (v.l.) vor dem fast fertigen Turm. Foto: Andreas Engel
Ottweiler. Der Aussichtsturm zwischen dem Ottweiler Betzelhübel und Steinbach ist fertig gestellt. Noch umgibt ein Bauzaun die Konstruktion. "Die Abnahme durch den Statiker ist bereits erfolgt", erklärt Bauamtsleiter Gerhard Schmidt. Er ist mit Bürgermeister Holger Schäfer (CDU) zum Ortstermin erschienen.Der Turm steht sozusagen in einem Zentrum für Freizeitaktivitäten Von SZ-Redakteur Oliver Spettel

Ottweiler. Der Aussichtsturm zwischen dem Ottweiler Betzelhübel und Steinbach ist fertig gestellt. Noch umgibt ein Bauzaun die Konstruktion. "Die Abnahme durch den Statiker ist bereits erfolgt", erklärt Bauamtsleiter Gerhard Schmidt. Er ist mit Bürgermeister Holger Schäfer (CDU) zum Ortstermin erschienen.Der Turm steht sozusagen in einem Zentrum für Freizeitaktivitäten. "Hier oben kreuzen sich zwei Premiumwanderwege: Der Steinbachpfad und der Schauinsland-Weg", sagt Schäfer. Außerdem liegt der Einstieg in die Mountainbike-Strecke, den Flowtrail, nur wenige Meter vom Turm. "Und am Waldrand auf der anderen Seite bauen wir eine zweite Strecke - einen sogenannten Pumptrack." Mit dem Turm werde das Freizeitangebot mit einem tollen Aussichtspunkt auf dem 427 hohen Betzelhübel systematisch erweitert.


Bis zur Eröffnung gibt es noch einiges zu tun. "Die Abnahmen durch den TÜV und die Untere Bauaufsichtsbehörde stehen noch aus", erklärt Gerhard Schmidt. Im Umfeld des Turms solle noch frischer Boden aufgebracht und Wiese eingesät werden. Außerdem plane man eine Schutzhütte und Ruhebänke für Wanderer.

Bänke können, genau wie Stufen und Plattformen auf dem Turm, gestiftet werden. Hans-Heinrich Rödle, dem früheren Bürgermeister und Ideengeber für den Turm, war es wichtig, das rund 250 000 Euro teure Projekt über Spenden und Zuschüsse zu finanzieren. Der Anteil der Stadt an den Investitionskosten beträgt laut Schäfer 5000 Euro. Bauamtsleiter Schmidt ergänzt: "Zusätzlich rechnen wir pro Jahr mit etwa 10 000 Euro Instandhaltungskosten für das Umfeld." Das 60-Kubikmeter-Betonfundament im Wert von rund 30 000 Euro für die 20 Meter hohe und 10,9 Tonnen schwere Aluminium-Konstruktion war eine Spende der Ottweiler OBG. Für die Montage durch die Firma Peter Maier Leichtbau aus Singen im Allgäu waren zwei Wochen geplant. Rund vier sind es wegen der Witterung geworden.



Zwar führen befahrbare Wege zum noch namenlosen Turm. Dieser "soll aber ein reines Wanderziel sein", bekräftigt Bürgermeister Schäfer. Von drei Seiten finden sich Wege zur silbernen Landmarke. Parken können Besucher am Kerbacher Loch, dem Sportplatz Steinbach oder am Neubaugebiet Betzelhübel. Die Gehzeit beträgt zwischen zehn und 15 Minuten.

Die Eröffnung ist für Mai geplant. Bis dahin fehlt es dem neuen Turm aber vor allem an einem: Er hat noch keinen Namen. Hierzu hat die Stadt einen Vorschlag aus dem Stadtrat aufgegriffen und einen Bürgerwettbewerb ausgerufen. Alle Vorschläge sind willkommen, damit der neue Turm kein Namenloser bleibt.

Namensvorschläge an: Stadt Ottweiler, Illinger Straße 7, 66564 Ottweiler, Fax (0 68 24) 30 08 66, info@ottweiler.de