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Neue Energie für gute ZukunftDieter Latz will Gemeinde Schmelz verlässlich führen

Schmelz. Die Entwicklung der Gemeinde liegt dem CDU-Kandidaten Dieter Latz sehr am Herzen. Deshalb stellt sich der 40-Jährige am 7. Juni als CDU-Mann für die Wahl des neuen Verwaltungschefs in seiner Heimatgemeinde Schmelz zur Verfügung. Er will "Neue Energie für Schmelz" - so sein Slogan - in die Primsgemeinde bringen Von SZ-Redakteurin Monika Kühn

Schmelz. Die Entwicklung der Gemeinde liegt dem CDU-Kandidaten Dieter Latz sehr am Herzen. Deshalb stellt sich der 40-Jährige am 7. Juni als CDU-Mann für die Wahl des neuen Verwaltungschefs in seiner Heimatgemeinde Schmelz zur Verfügung.


Er will "Neue Energie für Schmelz" - so sein Slogan - in die Primsgemeinde bringen. Dazu zählen die Arbeit mit Familien, den Senioren, Kontakt zum Mittelstand. Dieter Latz ist in Schmelzer Vereinen sehr aktiv. Er singt in zwei Chören, ist im Sportverein, im DRK und auch im kirchlichen Bereich tätig. Deshalb ist ihm die Arbeit in Vereinen und im Ehrenamt nicht fremd. "Ich stehe zu dem, was ich sage."

Von Beruf aus ist Latz Lehrwerkstattmeister am Berufsbildungszentrum in Lebach. Er hat Tischler gelernt. Bei seinem vorherigen Arbeitgeber hatte er 30 Leute unter seiner Obhut, deshalb ist ihm die Arbeit auch im Verwaltungsbereich nicht fremd. "Ich habe eine gute Mannschaft", daher ist er sich sicher, dass er sich gut in die Verwaltungsarbeit einarbeiten werde.



Der Vater eines neunjährigen Sohnes "steht zu dem, was ich sage". Von vielen Menschen sei er im Vorfeld der Kandidatur angesprochen worden, "du bist der ideale Mann, du kennst dich im Ort aus". Dieses sehr große Vertrauen, so Latz, das ihm aus der Bevölkerung entgegengebracht wurde, die Unterstützung seitens der Partei, aber auch seiner Frau - "muss mich tragen, sie ist mein Rückhalt" - haben ihn dazu bewogen, zu kandidieren.

Ehrlichkeit, das ist ein weiterer wichtiger Aspekt im Wahlprogramm von Dieter Latz. "Wenn man Vertrauen gibt, bekommt man auch Vertrauen zurück", so sein Credo. Christliche Grundwerte stehen bei ihm ganz oben, sind seine Leitlinien. Latz bezeichnete sich selbst als "sehr gläubigen Menschen". Zu dieser Aussage passt auch das Lieblingsbuch des Schmelzers "Worauf warten wir?". Das Buch stammt aus der Feder von Notker Wolf, Abtprimas des Benediktinerordens. Auch das habe ihn bewogen, als Bürgermeisterkandidat anzutreten.

Der 40-Jährige will die Wahl anständig gewinnen oder anständig verlieren, denn "ich habe nur ein Gesicht". Warum wollen Sie Bürgermeister werden?

Dieter Latz: Nach meiner festen Überzeugung braucht die Gemeinde Schmelz dringend neue Energie, frischen Wind und neuen Mut im Handeln. Nach 18 Jahren ist es völlig normal, dass die eingeschlagenen Pfade festgetreten sind. Die Menschen in der Gemeinde sagen mir eindeutig, dass sie sich einen neuen Bürgermeister wünschen. Aber bei dieser ganzen Diskussion ist doch eines klar: Die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger der schönen Gemeinde Schmelz sind das Wesentliche und nicht meine Person als neuer Bürgermeister.

Hierdurch ergibt sich doch eindeutig die Erkenntnis: Man darf sich selbst nicht zu wichtig nehmen oder für den Besten halten, wenn man eine solche Aufgabe anstrebt.

Als natürlicher Mensch möchte ich den Schmelzern dienen. Denn ich werde dieses verantwortungsvolle Amt auf keinen Fall politisch ausüben.

Was würde sich an Ihrer Arbeit ändern?

Latz: Ich darf dann noch mehr das verwirklichen, was mich am meisten bewegt. Verantwortung tragen und mit liebevollen Menschen zielorientiert zusammenarbeiten. Meine Biografie zeigt, dass ich beides sehr gut kann. Genau diese positive Eigenschaft hat mir immer viel Freude bereitet.

Ja, das ist der Kernpunkt: Freude und frischen Mut an seiner Arbeit haben. Hierfür lohnt es sich kraftvoll einzustehen, denn ich freue mich auf meine neuen Aufgaben.

Welche Maßnahmen würden Sie zunächst angehen, wenn sie Bürgermeister wären?

Latz: Die Menschen mitnehmen, sie einbinden und mit ihnen Wege für eine sich nach vorn entwickelnde Gemeinde ausarbeiten. Ich will der Jugend, den Senioren, den Vereinen und Firmen, aber natürlich allen Bürgern der Gemeinde sagen: Durch meine vielfältigen Begegnungen, die ich in Vereinen, Kirche, Gemeinderat aber auch Berufs- und Privatleben mit den Menschen habe, kenne ich ihre Anliegen und Hoffnungen. In mir haben sie einen verlässlichen Partner.