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Neubau soll im April fertig sein

Bous. Sieben Jahre dauerten Planungen und Vorbereitungen für einen Neubau mit 70 Pflegeplätzen für Senioren in Bous. Zeitweise war als Standort das Gelände des ehemaligen Freibades vorgesehen. Letztlich wurde es die Fläche unterhalb des bestehenden Hauses Bergfriede. Dort fanden sich Anfang Dezember 2011 die Offiziellen zum Spatenstich ein Von SZ-Mitarbeiter Johannes A. Bodwing

Bous. Sieben Jahre dauerten Planungen und Vorbereitungen für einen Neubau mit 70 Pflegeplätzen für Senioren in Bous. Zeitweise war als Standort das Gelände des ehemaligen Freibades vorgesehen. Letztlich wurde es die Fläche unterhalb des bestehenden Hauses Bergfriede. Dort fanden sich Anfang Dezember 2011 die Offiziellen zum Spatenstich ein.An der Bundesstraße 51 in Richtung Völklingen entsteht in Bous seit gut einem Jahr das zweistöckige Gebäude für 70 pflegebedürftige Senioren. Rund sechs Millionen Euro sind für den Neubau vorgesehen. Auf den etwa 2600 Quadratmetern haben die Architekten Hepp und Zenner moderne Einzelzimmer geplant und Tagespflegeplätze.



Die neuen Räumlichkeiten werden dem Konzept der Hausgemeinschaft angepasst, um möglichst lange die Eigenständigkeit der Bewohner zu erhalten. Dazu gibt es Wohnküchen und große Gemeinschaftsräume sowie einen geräumigen Innenhof. Ergänzt wird dies durch das Prinzip des offenen Hauses. Dabei kommen Veranstaltungen und Aktivitäten zu den Bewohnern ins Haus, die selbst nicht mehr mobil genug sind.

"Das Dach ist drauf", stellte Stephan Manstein nun dar, Direktor der CTS-Bereiches Alten- und Jugendhilfe. Für April dieses Jahres sei die Bauabnahme vorgesehen, der Umzug vom alten ins neue Gebäude soll im Juni erfolgen.

Gleich daneben erhebt sich das ursprüngliche Haus Bergfriede. Dort ist die Umwandlung in betreute Wohneinheiten vorgesehen. Nach bisheriger Planung investiert die CTS dann weitere sechs Millionen Euro. "Der Bauantrag für den Umbau ist schon gestellt", teilte Manstein mit. Im August oder September 2013 könnte es dort losgehen. Auf etwa ein Jahr werde die Bauzeit geschätzt.

Recht neu ist die Planung für ein stationäres Hospiz mit zehn Plätzen für Erwachsene. Diese würden im obersten Stockwerk des dann umgebauten Haus Bergfriede eingerichtet. Auch ein Name dafür sei schon gefunden: St. Barbara-Hospiz Bous. Denn die heilige Barbara ist auch Schutzpatronin der Sterbenden.

Am Montag, 25. Februar, um 19 Uhr will die CTS über das Hospiz informieren. Dann soll sich auch ein Förderverein gründen. Der Ort dieser Informationsveranstaltung werde noch bekannt gegeben, sagte Manstein.