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Tödlicher Verkehrsunfall
Nach tragischem Unfall in Saarwellingen: Ermittlungen dauern an

Blaulicht an einem Polizeiauto. (Symbolbild)
Blaulicht an einem Polizeiauto. (Symbolbild) FOTO: Patrick Pleul / picture alliance / dpa
Saarbrücken. Rund fünf Monate nach dem tragischen Unfall in Saarwellingen dauern die Ermittlungen gegen den beschuldigten Unfallverursacher noch an. Es werde insbesondere ein Gutachten der Rechtsmedizin der Universität des Saarlandes abgewartet, teilte Oberstaatsanwalt Christoph Rebmann in Saarbrücken mit. Dieses gehe der Frage nach, ob der Autofahrer möglicherweise zum Zeitpunkt des Unfalls einen epileptischen Anfall hatte.

Der damals 26-jährige Fahrer war Ende August unkontrolliert und mit hohem Tempo durch eine Geschäftsstraße gerast. Sein Wagen krachte ungebremst in das Auto einer 43-Jährigen und ihrer Tochter. Die Mutter starb unmittelbar nach dem Unfall, die Tochter (12) erlag knapp zwei Monate später ihren schweren Verletzungen. Zudem wurden bei dem Unfall fünf weitere Menschen verletzt.



Der Beschuldigte soll wegen gesundheitlicher Probleme die Kontrolle über sein Auto verloren haben. Noch sei unklar, wann die Staatsanwaltschaft eine „ermittlungsabschließende Verfügung“ treffen werde, hieß es von der Behörde.

( (dpa/lrs))