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| 20:18 Uhr

Musik, Unterhaltung und eine spektakuläre Übung

St. Ingbert. Das Wochenende an Muttertag steht in der Mittelstadt traditionell im Zeichen des Tages der offenen Tür bei der Feuerwehr. Auch in diesem Jahr zogen die bunten Programmpunkte wieder viele "Dengmerter" in den Bann der Floriansjünger

St. Ingbert. Das Wochenende an Muttertag steht in der Mittelstadt traditionell im Zeichen des Tages der offenen Tür bei der Feuerwehr. Auch in diesem Jahr zogen die bunten Programmpunkte wieder viele "Dengmerter" in den Bann der Floriansjünger. Trotz stellenweise Nieselregens und gelegentlich wolkenverhangenen Himmel zog es so manchen Fan von technischem Gerät und Freunde gutbürgerlichen Essens zum Gebäude neben das Rathaus. Josef Matuschek, der zuständige Geschäftsbereichsleiter bei der Stadtverwaltung, hatte am Samstagabend die Aufgabe den Fassanstich vorzunehmen. "Sperrige Güter" sind zwar auch ein Fachausdruck aus der Logistikbranche, in St. Ingbert ist damit aber viel mehr die Hausband gemeint, die wie in jedem Jahr für gute Stimmung sorgte. Letzteres galt auch für den hinteren Bereich der Fahrzeughalle, in dem am ersten Tag die Disco mit DJ Christian stattfand. Bei Hits aus den 70ern bis zu den Neunzigern kamen Freunde des fetzigen Rhythmus auf ihre Kosten. Wer es mit dem Tanzen nicht so hatte, der wurde am Cocktailstand mit allerlei Drinks verwöhnt. Geistliche Klänge waren dann am Sonntagmorgen bei den Herren des Löschwassers zu vernehmen, als Canticum Novum den Gottesdienst von Pfarrer Roland Wagner in der Fahrzeughalle begleitete. Zünftig wie eh und je: Der Frühschoppen mit den "Laabdaalern" und dem Spielmannszug der Elversberger Feuerwehr. Allerlei GegrilltesEtliche Küchen blieben am Sonntag kalt, denn es ging zu Erbensuppe, Schinken oder allerlei Gegrilltem zur Open-Air-Küche der Feuerwehr. Das Tradition bei der Feuerwehr groß geschrieben wird, zeigte sich unter anderem daran, dass ein weiterer Traditionsverein, nämlich die Bergkapelle, für Musik sorgte. Interessant war die Fahrzeugausstellung am Sonntag. So gab es am Sonntagnachmittag zwei Übungen der aktiven Wehr und eine der Jugend. Bei den Erwachsenen handelte es sich dabei um zwei Höhenrettungen. Simuliert - jedoch unter nahezu Echtheitsbedingungen - wurde mittels der großen Drehleiter ein Einsatz, bei dem es eine schwergewichtige Person aus einem Haus zu retten galt. Das Einsatzfahrzeug fuhr mit Blaulicht und Sirene zügig an das Feuerwehrhaus und die darüber liegende Wohnung heran, fuhr in kürzester Zeit die große Leiter heraus und rettete mittels Korb die zu versorgende Person. Das sah regelrecht wie eine Stunt-Show aus, da der Rettungskorb am unteren Teil der offenen Kabine befestigt war. Langsam schwebte schwenkend die ausgefahrene Leiter wieder in die andere Richtung und fuhr dann wieder ein, damit die weitere Versorgung des Verletzten vorgenommen werden konnte. Im Ernstfall gibt es für Zuschauer keine solche ausführliche Gelegenheit. Die Zahl der Einsätze sei im letzten Jahr zurückgegangen, erklärte Löschbezirksführer Wolfram Zintel auf Nachfrage. Dennoch haben die 152 Mitglieder der Wehr gut zu tun. jma