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Serie: SZ-Telefondoktor
Mundgeruch lässt sich vermeiden

Saarbrücken. Mundgeruch macht unsympathisch und irgendwann einsam. Das Fatale: die meisten Betroffenen merken und wissen gar nicht, dass sie Mundgeruch haben. Mundgeruch kann durch Erkrankungen entstehen, zum Beispiel durch Magen-Darm-, Atemwegs- oder Stoffwechselerkrankungen. Dies ist allerdings nur in rund zehn Prozent der Fälle so. Bei den meisten Menschen entsteht der Geruch im Mund selbst. Ursache ist fast immer ein zu geringer Speichelfluss. Der Speichel hat für die Mundhöhle eine wichtige Funktion: Er umspült die Zähne und schützt sie so vor Karies, er entfernt Essensreste und entsorgt Keime. Er enthält sogar heilende Bestandteile, die dafür sorgen, dass Verletzungen im Mund schnell heilen. Der Körper produziert jeden Tag 1 bis 1,5 Liter Speichel.

Für geringen Speichelfluss gibt es viele Ursachen, zum Beispiel Rauchen oder Alkohol, der dem Körper Flüssigkeit entzieht. Weiterhin gibt es Erkrankungen, die mit Mund­trockenheit einhergehen. Der Speichelfluss kann auch durch psychische Einflüsse reduziert werden. Mit dem Älterwerden verringert sich die Speichelmenge ebenfalls.


Durch Mundtrockenheit vermehren sich die Bakterien im Mund stärker und andere können dies riechen. Wenn dann noch mangelnde Mundhygiene hinzukommt, ist Mundgeruch die Folge.

Haben Sie Mundgeruch oder häufig einen trockenen Mund? Dann rufen Sie heute Abend den Telefondoktor an. Eine erfahrene Hausärztin gibt Ihnen bewährte Tipps. Die Telefon-Sprechstunde beginnt um 18 und dauert bis 20 Uhr. Tel. (06 81) 5 02 26 20.