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Mühlstein als Mahnmal gegen den Missbrauch an Kindern

Homburg/Speyer. Mit einem 1,4 Tonnen schweren Mühlstein will die "Initiative gegen Gewalt und sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen" ein Zeichen gegen den Missbrauch setzen und Erwachsene an ihre große Verantwortung gegenüber ihnen anvertrauten Kindern erinnern. Auf dem Mühlstein ist ein Zitat aus dem Matthäus-Evangelium eingraviert. Platziert wird er am Donnerstag, 20

Homburg/Speyer. Mit einem 1,4 Tonnen schweren Mühlstein will die "Initiative gegen Gewalt und sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen" ein Zeichen gegen den Missbrauch setzen und Erwachsene an ihre große Verantwortung gegenüber ihnen anvertrauten Kindern erinnern. Auf dem Mühlstein ist ein Zitat aus dem Matthäus-Evangelium eingraviert. Platziert wird er am Donnerstag, 20. Oktober, 17 Uhr, vor dem Dom in Speyer.Die Auftaktveranstaltung findet in enger Kooperation mit dem Bistum Speyer statt, teilte die Initiative mit. So wird auch Domkapitular Franz Vogelgesang sprechen, ebenso Johannes Heibel, Vorsitzender der Initiative. Ebenfalls bei der Aktion anwesend sein wird die "Initiative Ehemaliger Johanneum Homburg". Die Gruppe hatte sich nach Bekanntwerden der Missbrauchsfälle am Gymnasium Johanneum gegründet und vor allem Kritik an der Art der Aufklärung geübt sowie bemängelt, dass nicht umfassend Verantwortung übernommen wurde. Sie fordert, dass die Missstände ausgeräumt werden und der Skandal richtig aufgearbeitet wird. Vertreter der Homburger Initiative möchten die Aktion in Speyer vor diesem Hintergrund vor Ort kritisch beobachten und deutlich machen, dass sie von der Kirche nicht nur Symbole erwarten, sondern konkrete Maßnahmen zur Aufklärung, Aufarbeitung und Wiedergutmachung, die über das bisher Geschehene hinausgehen. ust

www.initiative-ehemaliger

-johanneum.de