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Moskitos auf HöhenflugOberthal-Hirstein geht nach Wasserschaden baden

Oberthal. Erwartungsgemäß haben die Handballerinnen von Oberliga-Schlusslicht FSG Oberthal-Hirstein ihr Auswärtsspiel beim Tabellenführer VTV Mundenheim klar mit 24:38 (12:19) verloren. "Das Ergebnis ist vielleicht etwas zu hoch ausgefallen", meinte FSG-Trainer Uwe Hoffmann nach der Partie, die kurios begonnen hatte Von SZ-Mitarbeiter Frank Faber

Oberthal. Erwartungsgemäß haben die Handballerinnen von Oberliga-Schlusslicht FSG Oberthal-Hirstein ihr Auswärtsspiel beim Tabellenführer VTV Mundenheim klar mit 24:38 (12:19) verloren. "Das Ergebnis ist vielleicht etwas zu hoch ausgefallen", meinte FSG-Trainer Uwe Hoffmann nach der Partie, die kurios begonnen hatte. Mitten in die Aufwärmphase vor der Partie tropfte Wasser vom Hallendach auf die Spielfläche. Kurzfristig mussten daher beide Teams in die benachbarte Halle umziehen."Mundenheim hat mit dem Anpfiff sofort mehr Präsenz gezeigt als wir", sagte Hoffmann. Bis zur Halbzeit (Stand: 12:19) war Hoffmann mit dem Auftritt seiner Truppe aber eigentlich gar nicht mal so unzufrieden. "Wir konnten den Rückstand immer bei sechs, sieben Toren halten", so Hoffmann. In Halbzeit zwei bauten die Mundenheimerinnen ihren Vorsprung dann aber kontinuierlich aus. Am Ende musste das Schlusslicht eine deutliche 24:38-Niederlage hinnehmen. "Wir haben gekämpft und gebissen. Gegen den konsequenten, druckvollen Tempohandball den Mundenheim gespielt hat, war für uns einfach nicht mehr drin", bilanzierte Hoffmann. Am kommenden Sonntag, 16 Uhr, muss seine Mannschaft nun beim Tabellenachten HSV Püttlingen antreten. frf



Die Tore für die FSG Oberthal-Hirstein: Kim Rausch-Dupont 5/1, Helena Klees 4, Christina Schuh 4/2, Hanna-Lena Peiffer, Anna Scherer je 3, Janina Schön 3/1, Lilli Weidel 2 Tore.

Marpingen. Das Jahr 2013 lässt sich gut an für die Moskitos: Als Titelverteidiger hatte sich die DJK Marpingen am Donnerstag für das Final-Four-Turnier um den Saarlandpokal qualifiziert. Zwei Tage später ließen die Moskitos einen 30:26-Heimerfolg in der Oberliga über den TSV Kandel folgen. Die Belohnung: Platz drei mit 21:9 Punkten in der Tabelle. "Wenn ich unsere Problematik mit den ganzen Verletzungen sehe, ist das schon sehr gut", zog DJK-Trainer Manfred Wegmann eine positive Zwischenbilanz.

Den schon seit Saisonstart verletzten Marina Bleimehl, Julia Frei und Lisa Meier folgte Christine Lezaud mit einem Kreuzbandriss. Wann die an der Schulter verletzte Kreisläuferin Kristin Klos wieder eingesetzt werden kann, ergibt eine weitere Untersuchung in dieser Woche. Damit nicht genug: Im April verabschiedet sich Torhüterin Giulia Wilhelmi beruflich in Richtung Australien.

Spieltag für Spieltag füllt Trainer Wegmann seinen Kader mit Spielerinnen aus der A-Jugend auf. "Sie machen ihre Sache gut", lobte er den Nachwuchs auch am Samstag. Gegen Kandel startete diesmal Rechtsaußen Vanessa Jung durch und erzielte vier Treffer. Bis zur Pause konnte sich Marpingen auf 13:10 absetzen. Durch die teilweise sehr einseitige Regelauslegung der Schiedsrichter standen die Moskitos dann aber fast nur in Unterzahl auf dem Feld, und Kandel ging mit 17:15 in Führung. Wegmann zog die grüne Auszeit-Karte. "Wir mussten den Kandeler Lauf unterbrechen und am eigenen Spiel etwas verändern", erklärte der Trainer. Seine Ansprache wirkte. Aggressiver gingen die Moskitos danach in der Deckung auf Ballgewinne und trafen über den Tempogegenstoß. Nur sechs Minuten später markierte Britta Buchholz das 23:17. Dank eines furiosen 8:0-Laufs hatte die DJK das Spiel gedreht.

Die Mischung auf dem Feld passte. Neben drei erfahrenen Moskitos, die den Innenblock in der Abwehr bildeten, kamen drei Jugendspielerinnen zum Zuge. Mal führte Carolin Wegmann Regie, mal die junge Sara Urhahn. Yvonne Detzler und Vanessa Jung teilten sich die Spielzeit auf der Rechtsaußenposition. Kreisläuferin Steffi Schreier, letzte Saison noch im Saarlandliga-Team im Einsatz, hat sich längst an die Luft eine Etage höher gewöhnt. Und es gab ein paar richtige Hingucker zu bestaunen. Zum Beispiel die tolle Energieleistung von Britta Buchholz vor dem 19:17 oder das geniale Rückhand-Anspiel von Nadine Klein auf Vanessa Jung, die den Zauberpass mit dem 30. Treffer veredelte.

Die Tore für die DJK: Yvonne Detzler 6/2, Carolin Wegmann 5, Nadine Klein, Vanessa Jung, Steffi Schreier je 4, Britta Buchholz, Katharina Leib je 2, Marie Kiefer 1, Sara Urhahn, Natalie Raber je 1/1.

Foto: B & K