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| 20:06 Uhr

"Mobbing endet heutzutage nicht auf dem Schulhof"

Welche Schwerpunkte haben Sie sich für Ihre Amtszeit in den nächsten beiden Jahre vorgenommen?Weis: Als großes Ziel möchte ich mich für die landesweite Einführung von Doppelstunden einsetzen und eine Aufklärungsaktion gegen Mobbing in den Schulen starten. Hier soll den Schülern gezeigt werden, welche Folgen Mobbing haben kann

Welche Schwerpunkte haben Sie sich für Ihre Amtszeit in den nächsten beiden Jahre vorgenommen?

Weis: Als großes Ziel möchte ich mich für die landesweite Einführung von Doppelstunden einsetzen und eine Aufklärungsaktion gegen Mobbing in den Schulen starten. Hier soll den Schülern gezeigt werden, welche Folgen Mobbing haben kann. Mobbing endet heutzutage nicht auf dem Schulhof, sondern geht auch in der Freizeit in sozialen Netzwerken weiter.

Welche Vorteile haben die Doppelstunden? Warum halten Sie eine landesweite Regelung für notwendig - kann nicht jede Schule selbst entscheiden?

Weis: In Einzelstunden können aufgrund der kurzen Zeit komplexe Themen nicht abschließend durchgenommen werden. Für Schüler ist es jedoch besser, die Themen an einem Stück zu erlernen. Schulen, die bereits Doppelstunden eingeführt haben, bestätigen uns den Erfolg. Davon sollte jeder Schüler im Saarland profitieren, sodass jeder die gleichen Chancen hat. Wenn sich durch die Doppelstunden die Fächerzahl am Tag halbiert, sind auch die Schulranzen nicht mehr so schwer - was gerade für jüngere Schüler gesundheitliche Vorteile bringt.

Ist das, was die Gesamtlandesschülervertretung macht, an den Schulen ausreichend bekannt?

Weis: Es gibt leider nach wie vor viele Schüler, die nicht wissen, dass es die GLSV gibt. Daher planen wir eine "Schooltour", in der wir uns und unsere Arbeit den Schülern vorstellen wollen.

Warum engagieren Sie sich als Schülervertreter?

Weis: Es ist wichtig, sich zu engagieren, weil man die Interessen der Mitschüler kennt und weiß, wo die Probleme liegen. Es ist wichtig, an die Gemeinschaft zu denken, ob als Klassensprecher oder Schülervertreter. Denn wenn jeder nur an sich denkt, kommen wir nicht voran.Foto: GLSV