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Trotz angekündigter Mittelerhöhungen
FDP: Zu wenig Geld für Landstraßen

Saarbrücken. Die von Verkehrsministerin Anke Rehlinger (SPD) angekündigten Mittelerhöhungen für die Sanierung von Landstraßen reicht nach Ansicht der Opposition nicht aus. Oliver Luksic (FDP) bezeichnete die angestrebte Steigerung von derzeit 21,3 auf 33,7 Millionen Euro im Jahr 2020 als ambitionslos und verspätet.

Da die Baukosten immer weiter steigen, müsse die Landesregierung deutlich mehr investieren, um den Verschleiß aufzuhalten. Markus Tressel (Grüne) forderte, bei anstehenden Straßensanierungen an den Aus- und Neubau von Radwegen zu denken. Das Saarland bewege sich beim Radwegeausbau „im Schneckentempo nahe dem Stillstand“. Tressel warnte zudem vor einem leichtfertigen Neubau von Landstraßen.