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Mit Grub geht es bei den Sportfreunden aufwärts

Köllerbachs Sebastian Grub ist ein sicherer Rückhalt seines Teams. Foto: Schlichter
Köllerbachs Sebastian Grub ist ein sicherer Rückhalt seines Teams. Foto: Schlichter
Köllerbach. "Das Gefühl, solche Spiele wie gegen Elversberg zu gewinnen, ist unbeschreiblich", sagt Köllerbachs Torhüter Sebastian Grub im Rückblick auf den wichtigen 2:0-Erfolg gegen die zweite Mannschaft der SV Elversberg. Vier Punkte beträgt derzeit der Vorsprung auf die Abstiegsplätze. Das sah vor vier Monaten noch ganz anders aus Von SZ-Mitarbeiter Tobias Jungfleisch

Köllerbach. "Das Gefühl, solche Spiele wie gegen Elversberg zu gewinnen, ist unbeschreiblich", sagt Köllerbachs Torhüter Sebastian Grub im Rückblick auf den wichtigen 2:0-Erfolg gegen die zweite Mannschaft der SV Elversberg. Vier Punkte beträgt derzeit der Vorsprung auf die Abstiegsplätze. Das sah vor vier Monaten noch ganz anders aus. Damals lag Köllerbach neun Punkte zurück, investierte in der Winterpause kräftig.


Sebastian Grub war der erste echte Winter-Neuzugang - und auch der erste, der die Hoffnung an die Burg Bucherbach zurück brachte. "Ich bin nach Köllerbach gekommen, um den Klassenverbleib zu schaffen", sagte Grub damals. Knapp vier Monate später, sieht sich der Torhüter in seiner Meinung bestätigt. "Doch die Saison ist noch nicht vorbei", sagt Grub, "nach jetzigem Stand hätten wir die Klasse gehalten. Aber wir brauchen noch ein paar Siege." Für den ehemaligen Homburger war der Wechsel nach Köllerbach kein Schritt zurück. "Schließlich bin ich hier die Nummer eins und kann spielen."

Doch wie viele Punkte benötigen die Sportfreunde tatsächlich noch, um den Klassenverbleib in trockene Tücher zu bringen? "Ich würde mich nicht auf eine bestimmte Punktzahl festlegen. Ich denke, wenn wir die drei noch ausstehenden Heimspiele gewinnen, sind wir durch. Zu Hause sind wir nur ganz schwer zu schlagen." Die letzte Heimniederlage an der Burg Bucherbach gab es im Dezember (das Spiel gegen den FCS fand in Völklingen statt, Anm. d. Red.). Da stand Grub noch nicht im Köllerbacher Tor. Doch steht er dort auch nächste Saison? "Das kann ich noch nicht beantworten. Mir gefällt es in Köllerbach richtig gut. Die Mannschaft hat ganz schnell zusammen gefunden und ist eine Einheit", sagt Grub.

Damit die Köllerbacher Chancen auf einen Verbleib des 21-Jährigen steigen, muss gegen Idar-Oberstein nachgelegt werden. Trainer Melori Bigvava warnt: "Idar-Oberstein gehört zu den besten Teams der Liga. Wir müssen mit viel Kampf dagegen halten." Einen bitteren Nachgeschmack hatte der Sieg in Elversberg. Nicolas Delahaye zog sich einen Außenbandriss im Knie zu und fällt mindestens sechs Wochen aus. "Das ist schon ein Rückschlag. Aber Verletzungen kommen eben vor. Davor kann man sich nicht immer schützen", so Bigvava. Unter der Woche konnten auch Dominik Groß, Janosch Scherer und Xavier Novic nur teilweise oder nicht trainieren. "Am Samstag sind sie aber voll da", verspricht Bigvava.