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Treffen in der Staatskanzlei mit französischem Abgeordneten Christophe Arend
Hans fordert Stärkung der Grenzregion im Elysée-Vertrag

Saarbrücken. Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) hat am Freitag den französischen Abgeordneten Christophe Arend in der Saarbrücker Staatskanzlei empfangen. Gemeinsam mit dem saarländischen Europaminister Peter Strobel (CDU) und dem Europa-Bevollmächtigten Roland Theis (CDU) berieten sie über die deutsch-französische Kooperation mit Blick auf den neuen Elysée-Vertrag, wie die Staatskanzlei mitteilte.

Hans, der auch Vorsitzender der deutsch-französischen Freundschaftsgruppe im Bundesrat ist, erneuerte nach dem Treffen seine Forderungen: „Wir müssen den Knoten endlich durchschlagen und die Grenzregionen nachhaltig stärken. Hierzu benötigen wir für den künftigen neuen Elysée-Vertrag ein Grenzregionspaket und eine Investitionsoffensive für diese Gebiete. Außerdem haben die Länder und Regionen durch ihre gewachsene Rolle Anspruch auf einen Platz am Tisch des deutsch-französischen Ministerrats.“


Christophe Arend ist Vorsitzender der deutsch-französischen Freundschaftsgruppe in der Assemblée nationale und französischer Vorsitzender der Arbeitsgruppe der beiden nationalen Parlamente zur Erneuerung des Elysée-Vertrags von 1963. Er engagiert sich unter anderem für einen grenzüberschreitenden Personennahverkehr.