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mg-fs-krankenhaus-1+info Mit mehr als einer Million Euro geholfen

Der älteste Krankenhausförderverein im Saarland ist 30 Jahre alt geworden. Über Wochen war der Vorstand des Krankenhaus-Fördervereins Losheim am See e. V. am Schwanken, wie gefeiert werden sollte. Die Entscheidung war schließlich gefallen: Am vergangenen Freitag fand im Krankenhaus St. Josef eine festliche Jubiläums-Vorstandssitzung statt Von SZ-Mitarbeiter Ferdinand Seyfried

Der älteste Krankenhausförderverein im Saarland ist 30 Jahre alt geworden. Über Wochen war der Vorstand des Krankenhaus-Fördervereins Losheim am See e. V. am Schwanken, wie gefeiert werden sollte. Die Entscheidung war schließlich gefallen: Am vergangenen Freitag fand im Krankenhaus St. Josef eine festliche Jubiläums-Vorstandssitzung statt. Offiziell gefeiert wird dann beim traditionellen Straßenfest des Fördervereins am kommenden Sonntag, 14. September.Punkt eins der Tagesordnung der Erinnerungssitzung war die Übergabe eines Spendenschecks in Höhe von 20 000 Euro an das Direktorium des Krankenhauses zur Unterstützung bei der Anschaffung eines Ultraschall-Gerätes nach weltweit neuestem Standard. Der Förderverein legte in der Sitzung noch eins drauf: Die neue elektronische Therapie-Planung der Konservativen Orthopädie mit Gesamtkosten von 15 000 Euro erhält einen Zuschuss von 8000 Euro. Am Freitag stieg damit die Summe aller bisherigen Hilfen des Fördervereins auf 1 030 000 Euro.Bürgermeister Lothar Christ bezeichnete den Förderverein als Bindeglied zwischen Krankenhaus, Bevölkerung und Politik. Sein Gründungsziel, die Förderung der Infrastruktur, habe der Verein mit Bravour erreicht: "Die Gründer haben Weitblick bewahrt." Auch habe sich die Fusion mit dem Waderner Krankenhaus positiv ausgewirkt. "Das Krankenhaus gehört in Losheim zur Lebensqualität", sagte Christ und dankte seinem Vorgänger und langjährigen Vorsitzenden des Fördervereins, Altbürgermeister Raimund Jakobs: "Sie haben den Verein zu Ihrer Lebensaufgabe gemacht!"Der Ärztliche Direktor Dr. Walter Berg sprach für die Marienhaus-Kliniken. Es gelte, die Verdienste des KFV als ältesten im Saarland zu würdigen: "Die politische Kraft des Fördervereins war und ist für den Erhalt der Kliniken lebenswichtig." Überparteilichkeit und Unabhängigkeit seien dessen Stärken, seit 1985 unter Führung von Raimund Jakobs. Sehr schnell seien auf den KFV enorme Dinge zugekommen, wie das große Darlehen von 500 000 Mark. "Der Förderverein hat sich mit der Rettung und Sanierung des Altbaus ein Denkmal gesetzt", sagte Berg. Jetzt sei die Million-Euro-Grenze der Spenden überschritten. Der KFV nehme heute Einfluss auf Planung und Trägerschaft des Hauses, auch an höherer Stelle, sagte Berg. "Alle politischen Parteien in Losheim unterstützen den KFV."Berg listete die Anschaffungen auf, die der Förderverein ermöglicht hatte, aber auch ein 1,4-Millionen-Darlehen anstelle der Gemeinde: "Alles nicht gerade übliche Leistungen für einen Förderverein. Die verschworene Gemeinschaft, die ideelle Stärke und die politische Kraft des Fördervereins haben dafür gesorgt, dass es das Krankenhaus noch gibt.!" "Die Vereinsgründer haben Weitblick bewahrt." Bürgermeister Lothar Christ