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Nach Urteil gegen Ex-Bürgermeister
Mettlach kündigt Mietvertrag für Flüchtlingsheim „Auf Kappelt“ fristlos

Die Flüchtlingsunterkunft „Auf Kappelt“ in Saarhölzbach.
Die Flüchtlingsunterkunft „Auf Kappelt“ in Saarhölzbach. FOTO: bub/fb / BeckerBredel
Michael Jungmann

Die Gemeinde Mettlach zieht einen Schlussstrich unter die Korruptionsaffäre um das Saarhölzbacher Flüchtlingsheim „Auf Kappelt“. Nach Angaben von Bürgermeister Daniel Kiefer (SPD) wurde jetzt der Mietvertrag mit der „Grüner Kreis Immobilien (GKI) “ GmbH fristlos gekündigt. Dort noch untergebrachte sechs Einzelpersonen, wurden auf andere Wohnungen verteilt. Anwälte kamen nach Prüfung des schriftlichen Urteils des Landgerichts gegen Ex-Rathauschef Carsten Wiemann (früher SPD), den Ex-SPD-Fraktionschef im Gemeinderat, Markus Rausch, und den Ex-SPD-Parlamentarier Hans-Georg Stritter zur Überzeugung: Mettlach sei die Fortsetzung des Vertrages bis Ende 2020 unzumutbar. Das Landgericht gehe von einer „Unrechtsvereinbarung“ zwischen Wiemann und der GKI aus. Wiemann und Stritter wurden zu Bewährungsstrafen von zwölf, Rausch von 13 Monaten verurteilt. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.