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Dreikönigssingen
Mehr als 2600 Sternsinger treffen sich in Trier

Trier. Die Sternsinger wollen in diesem Jahr besonders auf die Folgen der weltweiten Kinderarbeit aufmerksam machen. Zum Auftakt der bundesweiten Aktion „Dreikönigssingen“ kamen am Freitag in Trier nach Angaben des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“ mehr als 2600 junge Menschen in ihren typischen Gewändern zusammen. Sie besuchten Workshops, Bühnenvorführungen und musikalische Darbietungen, die unter dem Leitwort „Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam gegen Kinderarbeit – in Indien und weltweit!“ standen.

Wie ein Sprecher des Kindermissionswerks sagte, wollen die Sternsinger auf körperliche und psychische Folgen von Kinderarbeit hinweisen. Nach seinen Angaben müssen weltweit etwa 150 Millionen Kinder arbeiten, da in ihren Familien große Armut herrsche. „Eines der Probleme ist auch, dass diese Kinder oftmals keine Schule besuchen und daher mangels Perspektiven als Erwachsene arm bleiben“, sagte der Sprecher. Träger sind das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend. Anfang 2017 hatten die Sternsinger nach Angaben der Diözese Trier deutschlandweit rund 46,8 Millionen Euro gesammelt. Am 8. Januar steht ein Besuch von Sternsingergruppen aus den 27 deutschen Bistümern im Kanzleramt an.