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Kulturausschuss Homburg
Mahnmal in Homburg soll an NS-Opfer erinnern

Homburg. Seit Jahren bemüht sich Izhak Hirsch um ein Mahnmal in Homburg. Damit soll an seine Großeltern und die anderen Juden erinnert werden, die in der Stadt lebten, bis sie deportiert und von den Nazis ermordet wurden. Von Ulrike Stumm

Nun will Kulturamtsleiter Klaus Kell in der kommenden Woche in einer Ausschusssitzung einen Entwurf des Künstlers Klaus Glutting vorstellen: Sieben unterschiedlich hohe Stelen sind darin vorgesehen. Standort des Mahnmals für die Opfer des NS-Regimes soll am historischen Marktplatz am Aufgang zur Synagoge sein. Diese Stelle hatte die Stadt zunächst abgelehnt, da hier im Dezember der Weihnachtsbaum aufgestellt werden soll. Nun kehrt man zum ursprünglichen Platz zurück.