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Lockerer Sieg an der Kaiserlinde

Homburg. Jens Kiefer, der Trainer des Fußball-Oberligisten FC Homburg, zeigte sich nach dem 3:0-Sieg am Samstag bei der SV Elversberg II vor 300 Zuschauern rundum zufrieden. "Wenn man bedenkt, dass es für uns um Nichts mehr geht, haben wir doch sehr ordentlich gespielt." Nur in den ersten 15 Minuten habe seine Mannschaft einige Probleme gehabt Von SZ-Mitarbeiter Markus Hagen

Homburg. Jens Kiefer, der Trainer des Fußball-Oberligisten FC Homburg, zeigte sich nach dem 3:0-Sieg am Samstag bei der SV Elversberg II vor 300 Zuschauern rundum zufrieden. "Wenn man bedenkt, dass es für uns um Nichts mehr geht, haben wir doch sehr ordentlich gespielt." Nur in den ersten 15 Minuten habe seine Mannschaft einige Probleme gehabt.In dieser Phase hatte der FCH sogar Glück, dass die Elversberger ihre drei guten Torchancen durch Manuel Rap und Abdul Iyodo nicht zur 1:0-Führung nutzten. Das taten dann die Homburger gleich mit der ersten Gelegenheit. Einen haarsträubenden Fehler im Elversberger Mittelfeld nutzte David Seibert zum Alleingang und zum frühen 1:0 für den FCH nach 18 Minuten. Kiefer: "Nach diesem Tor war die Partie eine eindeutige Angelegenheit für uns." Und die nächsten Tore nur noch eine Frage der Zeit. Tobias Mansfeld erhöhte nach 32 Minuten auf 2:0, als die Elversberger Abseitsfalle nicht zuschnappte. Sieben Minuten später war Mansfeld wieder zur Stelle und traf mit seinem elften Saisontreffer zum 3:0. Kurz vor der Pause hatten Michael Petri und Tobias Mansfeld sogar die Doppelchance zum vierten Homburger Tor.Auch nach dem Wechsel war der FC Homburg die klar bessere Mannschaft und hatte drei weitere gute Möglichkeiten. Doch ein Kopfball von Michael Petri (54.) ging genauso knapp am Tor vorbei wie ein 16-Meter-Schuss von Tobias Mansfeld nach einer Stunde. Sechs Minuten vor dem Abpfiff hämmerte Mansfeld den Ball aus sechs Metern über den Kasten. "Bis auf die Anfangsphase hatten wir das Spiel und den Gegner locker im Griff", stellte auch der zweifache Torschütze nach der Partie fest. "Die Luft war in der zweiten Halbzeit schon etwas raus", gab David Seibert zu. Das klare Ergebnis sei verdient gewesen. Mittelfeldspieler Christoph Hoste meinte, dass der FCH Charakter gezeigt habe. "Wir sind mit viel Elan in dieses Spiel gegangen und wollten unbedingt gewinnen." 71 Punkte aus 33 Spielen. Diese stolze Bilanz des FC Homburg kann sich sehen lassen. Am letzten Spieltag am kommenden Samstag sollte das Punktekonto ab 15.30 Uhr im Heimspiel gegen den Tabellenvierten SC Idar-Oberstein sogar noch weiter ausgebaut werden können. Danach kann der Club einen dicken Strich unter eine wirklich gelungene Saison 2008/2009 ziehen.