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Lieder voller Glück und Sehnsucht

St. Ingbert. "Ein Lied geht um die Welt - Evergreens aus Musical, Operette, Film": Unter diesem Motto stand das Gemeinschaftskonzert des St. Ingberter Frauenchors und des Mandolinenorchesters. Zu diesem kamen am späten Sonntagnachmittag knapp 450 Zuhörer in die St. Ingberter Stadthalle Von SZ-Mitarbeiter Benjamin Morris

St. Ingbert. "Ein Lied geht um die Welt - Evergreens aus Musical, Operette, Film": Unter diesem Motto stand das Gemeinschaftskonzert des St. Ingberter Frauenchors und des Mandolinenorchesters. Zu diesem kamen am späten Sonntagnachmittag knapp 450 Zuhörer in die St. Ingberter Stadthalle.


Den Auftakt machte dann das Mandolinenorchester mit "Fior Trentino" komponiert von Giacomo Sartori und einer Rumba von dem deutschen Gitarristen Dieter Kreidler. Und dabei trug das Orchester unter der Leitung von Marcel Wirtz beide Stücke sehr sauber und in sich auch äußerst stimmig vor.

Der Frauenchor unter der Leitung von Professor Klaus Velten startete mit einer Reihe heiterer Lieder, die sich vom Textinhalt her alle um die Musik drehten. Darunter die Titel "Mit Musik geht alles besser", komponiert von Werner Bochmann, und "Ein Lied geht um die Welt" von Hans May. Beide Titel wurden übrigens, so wie alle andere Titel, die an diesem Abend zu hören waren, eigens von Klaus Velten für Chor oder Zupforchester arrangiert, wobei es sowohl Chorleiter Velten und seinen Frauen, als auch dem Mandolinenorchester gelungen ist, bei allen Arrangements eine das Publikum begeisternde Ausführung darzubieten.

Neben dem Chor war bei einigen Stücken die Sopranistin Dagmar Velten zu hören. Sie zeigte unter anderem bei dem Solo-Stück "Musik! Musik! Musik!" von Peter Kreuder ihre stimmlichen Fähigkeiten. Auch bei allen anderen Stücken, in denen die Sopranistin solistische Passagen zu singen hatte, war das Publikum offenbar von ihrer treffsicheren und gefühlsbetonten Stimme begeistert.

Kurz vor der Pause präsentierte der Frauenchor noch einige Lieder aus dem Musical "My Fair Lady" von Frederick Loewe. Danach war wieder das Mandolinenorchester an der Reihe. Diesmal zusammen mit Daniel Broschart am Akkordeon, das vor allem bei dem rhythmisch, temperamentvollen Tango "Olé Guapa" von Ari Malando mit einigen fast virtuosen Einwürfen gut zur Geltung kam.



Das eher heitere Programm des Frauenchors schien in einem kontrastierenden Verhältnis zu den eher von Sehnsucht erfüllten Stücken des Mandolinenorchesters zu stehen. Nachdem der Frauenchor ein Potpourri der bekanntesten Melodien von Peter Kreuder zum Besten gegeben hatte, war wieder das Mandolinenorchester an der Reihe, das zusammen mit Sopranistin Velten eine recht volkstümliche Interpretation des von George Gershwin komponierten Jazz-Standards "Summertime" zu Gehör brachte. Gegen Ende vereinten sich der Frauenchor und das Mandolinenorchester und trugen zusammen noch fünf weitere Stücke vor. Darunter "Conquest of Paradise" von dem griechischen Komponisten Vangelis und das bekannte Stück "Funiculì - Funiculà" von Luigi Denza. Für eine engagierte Vorstellung gab es dann am Ende vom Publikum auch einen begeisterten Applaus.