| 20:18 Uhr

"Liebeslust und Liebesfrust"

"Keusche und unkeusche Lieder" präsentieren Margret Gampper und Bernd Möhl auf dem Schrotboden der Limbacher Mühle. Foto: Verein
"Keusche und unkeusche Lieder" präsentieren Margret Gampper und Bernd Möhl auf dem Schrotboden der Limbacher Mühle. Foto: Verein
Limbach. Chansons in der deutschsprachigen Variante, freche Verse, Rotlichtmilieu und so manche angeblich weiße Weste: Mit diesen Stichworten lässt sich in aller Kürze das Programm skizzieren, das die Besucher am Freitag, 8. Februar, in der Limbacher Mühle erwartet

Limbach. Chansons in der deutschsprachigen Variante, freche Verse, Rotlichtmilieu und so manche angeblich weiße Weste: Mit diesen Stichworten lässt sich in aller Kürze das Programm skizzieren, das die Besucher am Freitag, 8. Februar, in der Limbacher Mühle erwartet. Den Schrotboden des repräsentativen Baudenkmals an der Blies zu ihrer Bühne umfunktionieren wird Margret Gampper, die mit ihrem Programm "Keusche und unkeusche Lieder" zu Gast sein wird. Die Sängerin, Schauspielerin, Kabarettistin und Diseuse interpretiert, kombiniert mit einer gehörigen Portion Humor und garniert mit Augenzwinkern Evergreens, Ohrwürmer und Gassenhauer rund um den Komplex "Liebeslust und Liebesfrust". Zu Gehör gebracht werden Chansons von Friedrich Holländer, Kurt Tucholsky, Hugo Wiener und Walter Brandin; letzterer übersetzte eigens für die unvergleichliche Helen Vita berühmt-berüchtigte, frivol-schlüpfrige Lieder aus dem alten Frankreich. Die noch bis in die 1960er-Jahre hinein auf dem Index stehenden und so verbotenen Texte haben bis heute nichts von ihrem hintergründigen Charme verloren und sind nach wie vor bestens geeignet, durch ihre schelmische Durchtriebenheit für Schmunzeln und Heiterkeit zu sorgen. Margret Gampper, die aus Elversberg stammt und die schon mit verschiedenen Programmen in der Limbacher Mühle gastierte, wird von Bernd Möhl am Klavier begleitet. Sie selbst sieht sich mit ihrem Repertoire auf den Spuren von Künstlerinnen wie Claire Waldoff, Sissi Kraner, Brigitte Mira und eben Helen Vita. In einem lockeren, aber durchaus gezielt provozierenden Zwiegespräch bestreiten die beiden Akteure den Abend. Einlass ist ab 19 Uhr, Beginn um 19.30 Uhr. Eintrittskarten gibt es ausschließlich an der Abendkasse zum Preis von acht Euro. bam