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LG Saar 70 überzeugt in Homburg

Kreis Neunkirchen. Da viele Schulen momentan ihre Lehrfahrtenwoche haben, kämpfte die Leichtathletik-Gemeinschaft Saar 70 beim Durchgng zur Deutschen Mannschafts-Meisterschaft (DMM) im Homburger Waldstadion mit Aufstellungsproblemen. Trotzdem gelang es, vier Teams ins Rennen zu schicken, die sich allesamt wacker schlugen

Kreis Neunkirchen. Da viele Schulen momentan ihre Lehrfahrtenwoche haben, kämpfte die Leichtathletik-Gemeinschaft Saar 70 beim Durchgng zur Deutschen Mannschafts-Meisterschaft (DMM) im Homburger Waldstadion mit Aufstellungsproblemen. Trotzdem gelang es, vier Teams ins Rennen zu schicken, die sich allesamt wacker schlugen. Gold gab's für die männliche Jugend B, Silber für ihr weibliches Pendant und für die Männer. Lediglich das Frauenteam, Seriensieger der letzten Jahre, verfehlte trotz der gut aufgelegten Manuela Fuchs und Nicole Polloczek, beide vom TuS Wiebelskirchen, mit Platz 4 knapp die Medaillenränge.Die Besten im Meisterteam der mJB waren Stefan Bronder von der TG Landsweiler-Reden, Kay-Uwe Buschauer vom TV Wiesbach und Lukas Schöne vom TV Wemmetsweiler. "Letztes Jahr war der SC Friedrichsthal knapp vor uns, aber diesmal haben wir den Spieß umgedreht", freute sich Bronder. Lukas Schöne hatte in Bruder Matthias und Vater Werner fachkundige Berater, die im LG-Team der Männer eifrig mitmischten. Matthias glänzte im Sprint und im Kugelstoß, war mit 6,20 Metern auch bester Weitspringer. Ganz zufrieden war er dennoch nicht: "Das ist 82 Zentimeter unter meiner Bestleistung, aber bei den abartigen Windverhältnissen klappte mein Anlauf heute gar nicht." Vater Werner, Stütze der siegreichen LG-Senioren M 40, war mit 34,19 Metern im Diskuswurf nicht zu schlagen. Mit 52 Jahren war er in Homburg bei weitem nicht der älteste Teilnehmer. Den stellte der SC Altenkessel mit Martin Wiench. Der ist schon 72. Auch in den unteren Wettkampfklassen, wo nur die leichtathletischen Kerndisziplinen auf dem Programm stehen, braucht man bei der DMM wegen der Staffel wenigstens vier Athleten. Katharina Gillen, Svenja Ludwig, Julia Roth und Viktoria Schorr bildeten ein solches Mini-Team. Das Quartett kämpfte bravourös, wurde mit Silber bei der wJB belohnt. Lukas und Matthias Schöne waren übrigens nicht das einzige Geschwisterpaar im LG-Trikot. In der inoffiziellen Geschwisterwertung war die LG Saar 70 einsame Spitze, denn noch vier Pärchen mischten in Homburg mit: Yannik und Frederik Rodner vom TV Illingen, Markus und Michael Bosel vom TV Ottweiler, Sarah und Svenja Ludwig vom TV Wiesbach. Von diesem Verein kommt auch das bisher erfolgreichste Geschwisterpaar der LG, Caroline und Thorsten Schlör. Die beiden Speerwerfer versuchen jetzt ihr Glück bei Saar 05 Saarbrücken und Speerwurfguru Boris Henry. Ihrem alten Club aber bleiben sie als Übungsleiter verbunden. ww