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Letztes Heimspiel in der Geschichte des SV Nunkirchen

</bu_text>Nunkirchen/Büschfeld. Ein bisschen Wehmut ist schon dabei, wenn am Samstag um kurz vor 20 Uhr auf dem Nunkircher Sportplatz der Schlusspfiff ertönt. Denn es ist auch der Abpfiff für die Mannschaft des SV Nunkirchen. Der B-Ligist geht nach dem Saisonende eine Spielgemeinschaft mit Fortuna Büschfeld (Kreisliga A Hochwald) ein. Die Vereine bündeln ihre Kräfte

</bu_text>Nunkirchen/Büschfeld. Ein bisschen Wehmut ist schon dabei, wenn am Samstag um kurz vor 20 Uhr auf dem Nunkircher Sportplatz der Schlusspfiff ertönt. Denn es ist auch der Abpfiff für die Mannschaft des SV Nunkirchen. Der B-Ligist geht nach dem Saisonende eine Spielgemeinschaft mit Fortuna Büschfeld (Kreisliga A Hochwald) ein. Die Vereine bündeln ihre Kräfte. Logische KonsequenzDer Name der neuen Spielgemeinschaft ist SG Nunkirchen/Büschfeld, die Trikotfarben wurden analog der Vereinsfarben der beteiligten Vereine (Büschfeld grün-weiß, Nunkirchen schwarz-weiß) grün/schwarz gewählt. Vorsitzender der neuen SG ist Wolfgang Fontaine (Büschfeld), sein Stellvertreter Patrick Huth (Nunkirchen). "Beide Vereine hatten einfach nicht mehr das zahlenmäßige Fußballer-Potenzial, um alleine weitermachen zu können. Seit sechs, sieben Jahren machen wir bereits eine gute Jugendarbeit zusammen. Und da war die Gründung der SG die logische Notwendigkeit, um weiterhin einen regelmäßigen und geordneten Spielbetrieb in beiden Dörfern anbieten zu können", klärt SVN-Vorsitzender Gerd Zengerli über die missliche Situation in beiden Vereinen auf. "Schade eigentlich", fand er, "denn damit geht eine Ära SV Nunkirchen zu Ende, die 1970/71 mit der Vizemeisterschaft in der damaligen 2. Amateurliga gekrönt war". Doch seit diesen Tagen ist eine Menge Zeit verstrichen, der SV Nunkirchen hat auch weiterhin Fußball gespielt, allerdings weniger erfolgreich. Auch beim Nachbarn Fortuna Büschfeld hat man schon bessere Fußballzeiten erlebt. In den siebziger und achtziger Jahren war die A-Klasse Westsaar die sportliche Heimat, in der jüngsten Vergangenheit wurde 1999 nochmals der Aufstieg in die Bezirksliga geschafft, aber nach sechs Jahren musste ein Abstieg hingenommen werden. Spielertrainer in den vergangenen fünf Jahren war Patrick Rapin, der in der neuen Saison beim SV Überroth anheuert. Die sportlichen Geschicke werden in der neuen Saison, für die man drei Mannschaften bilden wird, in den Händen eines Trainergespanns liegen: Heiko Kaiser, bereits seit Jahreswechsel als Spieler vom SV Menningen zur Fortuna gewechselt ist, wird zusammen mit Zuka Besir, der vom Bezirksligisten SV Aschbach kommt, verantwortlich zeichnen. Spielort in der schlechten Witterungszeit wird der Hartplatz in Nunkirchen sein, ansonsten der Rasenplatz an der Büschfelder Prims. Dann hoffen die Verantwortlichen, dass es auch sportlich wieder aufwärts geht. "Oben mitspielen ist unser Ziel", sagt SG-Vorsitzender Wolfgang Fontaine. Dazu soll das neue Trainerduo zunächst spielstarke Mannschaften mit Perspektiven formen. Die für dieses Spieljahr noch anvisierte Qualifikation für die neue Bezirksliga ist allerdings gescheitert. Und das, obwohl zum Jahreswechsel noch einige Spieler des SV Nunkirchen zum höherklassig spielenden Hochwald-Ligisten transferiert wurden. "Es hat einfach nicht funktioniert. Gegen unmittelbare Mitkonkurrenten wurde zwar auch gepunktet, um dann aber gegen so genannte schwache Mannschaften trotz bester Torchancen wieder leer auszugehen", erklärt Fontaine das Scheitern. eb




AUF EINEN BLICKAn diesem Sonntag gastiert der SC Fortuna Büschfeld, derzeit Tabellenzwölfter der Kreisliga A Hochwald, um 15 Uhr beim TuS Haustadt, der die Qualifikation für die höhere Liga bereits in der Tasche hat. Der SV Nunkirchen, mittlerweile Schlusslicht der Kreisliga B Losheim, hat sein letztes Heimspiel an diesem Samstag um 18 Uhr gegen den Tabellennachbarn SV Saarhölzbach, der vier Punkte Vorsprung hat. eb