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Letztes Heimspiel für Hasborn

Hasborn. Abstiegskampf pur gibt es am Samstagnachmittag im Hasborner Waldstadion, wenn der SV Rot-Weiß Hasborn in der Fußball-Oberliga die SG Bad Breisig empfängt. Abstiegskampf pur, das gilt aber nur für die Gäste, die auf dem vorletzten Tabellenplatz liegen. Hasborn hat den Ligaverbleib ja schon länger in der Tasche und kann ganz entspannt in die Begegnung gehen Von SZ-Mitarbeiter Philipp Semmler

Hasborn. Abstiegskampf pur gibt es am Samstagnachmittag im Hasborner Waldstadion, wenn der SV Rot-Weiß Hasborn in der Fußball-Oberliga die SG Bad Breisig empfängt. Abstiegskampf pur, das gilt aber nur für die Gäste, die auf dem vorletzten Tabellenplatz liegen. Hasborn hat den Ligaverbleib ja schon länger in der Tasche und kann ganz entspannt in die Begegnung gehen. Dennoch wollen die Rot-Weißen mit aller Macht gewinnen. Und zwar aus zwei Gründen. "Wir wollen versuchen, noch Tabellen-Neunter zu werden und wir haben eine gewisse Verpflichtung den anderen saarländischen Vereinen gegenüber", erklärt Trainer Gerd Warken. Gewinnt Hasborn nämlich, würden sich die Chancen von zwei Saar-Teams auf den Ligaverbleib erhöhen: die des Tabellenletzten SV Mettlach (ein Zähler weniger als Bad Breisig) und die des Tabellen-16. SV Elversberg II (zwei Zähler mehr als Bad Breisig). Gemeinsam mit Bad Breisig kämpfen die beiden Clubs noch um den drittletzten Tabellenplatz, der zum Ligaverbleib reicht, wenn Wormatia Worms den Klassenverbleib in der Regionalliga West schafft. Warken warnt seine Mannschaft, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen: "Ich habe die Mannschaft ein paar Mal gesehen und jedes Mal hat sie mich spielerisch überzeugt. In diesen Partien hat sich die SG keineswegs präsentiert wie ein Team, das ganz hinten steht." Gegenüber den letzten Begegnungen wird es im Hasborner Kader einige Veränderungen geben. Verzichten muss Gerd Warken nicht nur auf den schon länger verletzten Torhüter Tim Alt, sondern auch auf die Nachwuchsspieler Matthias Zimmer und Kai Sauer. Zimmer sah vergangenes Wochenende beim 1:4 des SV Hasborn II in der Kreisliga B Lebach gegen den SC Gresaubach II die Rote Karte, Sauer zog sich im selben Spiel einen Bänderriss zu. Möglicherweise in den Kader zurückkehren könnten dafür die Langzeitverletzten Jan Stutz, Marco Jost und Pascal Dörr. Dörr ist nach seiner Ellbogenverletzung bereits vergangene Woche wieder ins Training eingestiegen, Stutz trainiert nach seiner Schultereckgelenk-Sprengung seit Anfang dieser Woche wieder mit der Mannschaft. Und Jost (auch Schultereckgelenk-Sprengung) ist am gestrigen Donnerstag wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. "Ob es bei den Dreien für Samstag reichen wird, wird sich aber erst kurzfristig entscheiden", sagt Warken.