| 20:07 Uhr

Leitwolf Jancik reißt alle mit

Peter Jancik traf zehn Mal Mal für die SGH.Foto: Strobel
Peter Jancik traf zehn Mal Mal für die SGH.Foto: Strobel
St. Ingbert. Es ist geschafft: Die SGH St. Ingbert hat ihr wichtigstes Spiel der Oberliga-RPS-Saison mit 38:32 (18:16) am Samstagabend gegen die TSG Friesenheim II gewonnen. Kampfgeist, ein überragender Leitwolf Peter Jancik und ein klasse Keeper Rüdiger Lydorf entschieden die Begegnung zu Gunsten der Heimmannschaft. Damit scheint der Klassenerhalt gesichert

St. Ingbert. Es ist geschafft: Die SGH St. Ingbert hat ihr wichtigstes Spiel der Oberliga-RPS-Saison mit 38:32 (18:16) am Samstagabend gegen die TSG Friesenheim II gewonnen. Kampfgeist, ein überragender Leitwolf Peter Jancik und ein klasse Keeper Rüdiger Lydorf entschieden die Begegnung zu Gunsten der Heimmannschaft. Damit scheint der Klassenerhalt gesichert. Allerdings muss man die Ergebnisse in der ersten und zweiten Bundesliga noch im Auge behalten.


Es war das letzte Heimspiel von Roland Jann, der sich von den St. Ingberter Fans verabschiedete und für seinen Einsatz großen Applaus bekam. Jaroslav Dobrovodsky, der nur kurz zum Einsatz kam, Thorsten Blaumeiser und Peter Jancik waren noch angeschlagen. Dennoch hat, so Jann, "Peter Jancik mit voller Hingabe gespielt und die Mannschaft zum Sieg geführt." Der Beginn des Spiels war alles andere vielversprechend. Denn "die kleinen Eulen" führten bereits 4:0 (5.), als Kapitän Michael Deckert das heft in die hand nahm und Druck nach vorne machte. Seine beiden Treffer bauten die Mannschaft auf, beim 5:5 (8.) war der Ausgleich geschafft. "Wir hatten zu Beginn große taktische Probleme mit der TSG", stellte der SGH-Trainer nach dem Abpfiff fest. Es war ein schnelles Spiel der jungen Mannschaft aus Ludwigshafen, das uns alles abverlangte. "War die Begegnung am Anfang noch konfus, so wurde das später über Kampf gut gemacht, es war in dieser Situation zunächst mal wichtig überhaupt zu gewinnen", lautete das Urteil eines Weltmeisters. Christian Schwarzer: "Ich war zwei Mal da, zwei Mal hat die SGH gewonnen."

Immer wieder gerieten die Gastgeber in Rückstand (10:15, 24.), Abspielfehler ermöglichten Gegenstöße, die Rüdiger Lydorf meist parierte. Bis zum Seitenwechsel hatte sich die SGH dann besser auf die Spielweise der Pfälzer eingestellt, so dass eine Führung (18:16) mit in die Kabine genommen werden konnte. Die zweite Halbzeit lief besser. "Wir haben uns in der Abwehr besser konzentriert, viele Gegenstöße verhindert und so den Gästen unser Spiel aufgedrückt", freute sich Michael Deckert "und wir haben gekämpft bis zum Umfallen, es war ein großer Schritt zum Klassenerhalt." Das Rezept ging auf, 25:20 (38.) bauten die St. Ingberter ihren Vorsprung aus. TSG-Coach Martin Röhrig war nicht zufrieden, "Die Bewegung hat in Hälfte zwei gefehlt, nicht schnell genug sind die Jungs nach vorne gelaufen." Zum Schluss wechselte sich Trainer Roland Jann selbst ein, um den letzten Siebenmeter zu verwerten.



Die Fans waren noch einmal voll auf ihre Kosten gekommen. "Rüdiger Lydorf und Peter Jancik waren entscheidend", stellte stellvertretend für alle

Senior August Brutsch (89) fest. Vor allem Peter Jancik hatte es ihm angetan. "Was der heute gezeigt hat, davor ziehe ich den Hut." Der Slowake seinerseits lobt die Leistung von Rüdiger Lydorf, der einmal mehr der große Rückhalt war. cst

Tore für die SGH: Peter Jancik 10/5, Lukas Zverina 6, Dominic Mader, Michael dekcert, Thorsten Blaumeiser je 5, Holger Lührs 4/1, Jaroslav Dobrovodsky 2, Roland Jann 1/1.