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Lebach lässt sich einfach anklicken

Lebach. Gut ein Jahr Arbeit steckt in der neuen Internet-Präsentation der Stadt Lebach. Seit Mittwoch ist sie freigeschaltet. Mit der Eingabe www.Lebach.de startete Bürgermeister Arno Schmidt das Internet-Portal, das auch viele zusätzliche elektronische Dienstleistungsangebote beinhaltet Von SZ-Redakteurin Monika Kühn

Lebach. Gut ein Jahr Arbeit steckt in der neuen Internet-Präsentation der Stadt Lebach. Seit Mittwoch ist sie freigeschaltet. Mit der Eingabe www.Lebach.de startete Bürgermeister Arno Schmidt das Internet-Portal, das auch viele zusätzliche elektronische Dienstleistungsangebote beinhaltet. So erklärte Toni Bartz, Pressesprecher der Stadt Lebach und gleichzeitig Webmaster, dass auch die Behörden sich im Zuge der Internetpräsentation weiter entwickeln müssen. Längst gehe der Weg weg von der reinen statischen Information hin zu einem echten Dienstleistungsportal, das neben Informationen auch mehr und mehr Online-Service bietet. Die Beantragung der Briefwahl sei dafür ein gutes Beispiel.Mehr BarrierefreiheitBei der Präsentation wurde besonders auf die Benutzerfreundlichkeit hingewiesen. So können Menschen mit Hör- oder Sehproblemen sich die Seiten vorlesen lassen oder die Schriftgröße verändern. Auf diese erhöhte Barrierefreiheit sei man besonders stolz. Auf der Startseite erkennt der Nutzer schnell, dass nicht nur die Stadt und ihre angeschlossenen Organisationen mit dabei sind, sondern auch die Feuerwehr und die Volkshochschule Lebach haben ihre Präsentation komplett auf das neue Stadtportal umgestellt. Das System verwaltet auch die Bilddatenbank der Stadt. Unter datenbank.lebach.de können aktuelle und historische Bilder angeschaut werden. Allerdings ist es nicht möglich, diese herunterzuladen. Dazu müssten Vereine oder Privatpersonen einen speziellen Zugangscode bei der Kommune beantragen. Die neuen Seiten basieren auf einem so genannten Content-Management-System namens Typo3, das den Nutzern erlaubt, die Informationen dort einzuspeisen, wo sie entstehen. Nämlich in den jeweiligen Organisationen oder Fachabteilungen. Mit der Online-Schaltung hat die Stadt Lebach gleichzeitig auch ein Gewinnspiel gestartet. Bis zum 21. Juni können Lebacher ab 18 Jahre Vorschläge für den Namen einer kürzlich von der Stadt Lebach erworbenen Bimmelbahn einreichen. Eine Jury wird die Vorschläge auswerten. Als Preise winken ein Wellness-Wochenende, ein Restaurantgutschein sowie ein Tag mit der Bimmelbahn samt Fahrer.