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Lauter stocknüchterne Autofahrer

Völklingen/Warndt. Mit großem personellen und organisatorischem Aufwand waren die Beamten der Polizeiinspektion (PI) Völklingen am Dienstagnachmittag unterwegs. Verkehrskontrollen waren angesetzt

Völklingen/Warndt. Mit großem personellen und organisatorischem Aufwand waren die Beamten der Polizeiinspektion (PI) Völklingen am Dienstagnachmittag unterwegs. Verkehrskontrollen waren angesetzt. Das Ziel war, Autofahrer aufzuspüren, die nach betrieblichen Weihnachtsfeiern, bei denen traditionell auch Alkohol getrunken wird, nicht so vernünftig waren, ihre Heimfahrt per Taxi oder öffentlichem Nahverkehr anzutreten. Als Fazit stellt PI-Leiter Werner Michaltzik fest, dass tatsächlich bei keinem der 430 angesprochenen Autofahrer eine Trunkenheitsfahrt in Betracht kam. "Dieses Verhalten hat seitens der Polizei ein dickes Lob verdient", sagt er. Außerdem waren alle 30 in den kontrollierten Fahrzeugen mitfahrenden Kinder ordnungsgemäß angeschnallt. Michaltzik vermutet, dass die einschlägigen Kontrollen zum Schuljahresbeginn eine "Langzeitwirkung" entfaltet haben.Aber ganz ohne polizeilich messbaren Erfolg waren die Kontrollen in Gersweiler, Altenkessel, Großrosseln und Geislautern doch nicht. Bei 30 Fahrzeugen wurde die nicht ordnungsgemäße Beleuchtung bemängelt, einige wenige Fahrzeugführer waren nicht angegurtet. Und etliche Autofahrer hatten die Fahrzeugpapiere oder die vorgeschriebenen Warndreiecke beziehungsweise Erste-Hilfe-Materialien nicht dabei. Da in Grenznähe kontrolliert wurde, fielen auch zwei französische Fahrer auf, die für ihre Autos keinen Versicherungsschutz nachweisen konnten.


Polizeikommissar Ralf Heib als Kontrollstellenleiter zog eine positive Bilanz der aufwendigen Aktion. Trotz widriger Witterungsbedingungen hätten die angehaltenen Autofahrer Verständnis für die Polizei-Maßnahmen gehabt.

Die Kontrollen, so kündigt Michaltzik an, werden auch im nächsten Jahr regelmäßig, aber mit unterschiedlichen Zielsetzungen fortgeführt. red