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Kommentar
Lasst uns jetzt endlich Taler sehen!

FOTO: SZ / Robby Lorenz
Die Bestandsaufnahme der Professoren ernüchtert zutiefst: Fünf Jahre sind mittlerweile schon verstrichen seit die Landesregierung ihre Frankreich-Strategie vollmundig verkündete, doch es blieb im wesentlichen bei wohlfeilen Worten. Von Oliver Schwambach
Oliver Schwambach

Der Grund dafür liegt auf der Hand: Es soll hier ja alles nichts kosten. Was umso ärgerlicher ist, weil die Politik der CDU-geführten Landesregierung seit Jahren vor allem den gnadenlosen Pragmatismus predigt: Wir müssen sparen, sparen, sparen, um als Bundesland selbständig zu bleiben. Solche Engstirnigkeit lässt allerdings kaum Raum für echte Zukunftspolitik. Die Frankreich-Strategie allerdings gehört zu dem Raren, was die Landesregierung überhaupt an Perspektivischem vorzuweisen hat, was das kleine Saarland tatsächlich mal auszeichnen könnte. Darum muss man sich das nun endlich auch was kosten lassen, damit in Kindergärten, Schulen, aber auch bei der Weiterbildung in Betrieben Französisch selbstverständlich wird. Oder frei nach Goethe: Der Worte sind genug gewechselt, lasst uns jetzt endlich Taler sehen!