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Kolumne: Landtagsküche
SPD-Chefin Rehlinger geht ins Kloster

FOTO: SZ / Roby Lorenz
Fußball hat morgen höchste Priorität. Die Politik richtet sich zwangsläufig nach dem Spielplan der deutschen Kicker bei der Weltmeisterschaft in Russland. Von Michael Jungmann
Michael Jungmann

König Fußball dominiert die Terminkalender: Ministerpräsident Tobias Hans (CDU,40) macht morgen auf seiner Sommertour im ZF-Werk im Neunkircher Stadtteil Wellesweiler Station, um in der Kantine gemeinsam mit der Belegschaft vor dem Bildschirm das letzte Vorrundenspiel der Deutschen Nationalkicker bei der Weltmeisterschaft in Russland zu verfolgen.


Von Mallorca aus drückt Umweltminister Reinhold Jost (52) den Deutschen die Daumen. In seinem Kurzurlaub setzt der SPD-Politiker übrigens auf gesunde Ernährung. Immerhin stand er gerade noch in St. Ingbert mit Schülern am Herd, um zu demonstrieren, wie kinderleicht es sein kann, ausgewogen zu kochen.

Josts Parteichefin Anke Rehlinger (42) hat als Gastgeberin der Konferenz der Wirtschaftsminister für einen ausgewogenen Speiseplan sorgen lassen. Die Wirtschaftsministerin geht ins Kloster und vertraut auf die Küche der Benediktiner-Abtei in Tholey, deren Abt Mauritius Choriol (59) früher Koch gelernt hat. Rinderfilet, Kalbsrücken oder Zander werden zum Dinner nach einem Fototermin im Klostergarten serviert. Rehlingers Medien-Sprachrohr Wolfgang Kerkhoff (62) erwartet, dass seine Chefin zum Konferenz-Auftakt in der Seezeitlodge in Gonnesweiler einen Antrag auf Ergänzung der Tagesordnung stellen wird: Treffen vor dem Fernseher zum WM-Spiel.