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Landtag
Landtag fordert weitere Studien zum Kerosinablass

Saarbrücken. Von Ute Kirch
Ute Kirch

Die Landesregierung soll sich bei der Bundesregierung für weitere Studien einzusetzen, die die Auswirkungen des Ablassens von Flugzeugbenzin auf Mensch, Tier und Umwelt untersuchen. Dabei sollen auch Alternativen zum sogenannten Fuel Dumping etwa durch neue Ablass-Vorrichtungen an Flugzeugen erforscht werden. Einen entsprechenden Antrag von CDU und SPD hat der Landtag gestern unisono mit den Stimmen aller Fraktionen angenommen. Darüber hinaus müsse die Deutsche Flugsicherung oder die zuständige Bundesbehörde umgehend nach dem Fuel Dumping die Landesbehörden über den Vorfall informieren und auf einer für alle Bürger einsehbaren Internetseite Informationen über Ort und Umfang des Kerosinablasses informieren. Die Zahl des Fuel Dumpings – von zivilen und militärischen Flugzeugen – sei von 16 Fällen mit zusammen 491,6 Tonnen abgelassenen Kerosins auf 25 im Jahr 2017 mit 579,5 Tonnen Treibstoff gestiegen, heißt es in dem Antrag. In drei bis vier Fällen war das Saarland betroffen.