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Kripo ermittelt nach Tod eines Autofahrers in der Saar

Saarbrücken. Nach dem Tod eines 49-jährigen Autofahrers in der Saar ermittelt die Kripo. Klar ist bisher nur, dass das Auto vom Leinpfad, einem Radweg am Flussufer, in die Saar gelangt war. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen der Polizei nach deren Angaben zurzeit nicht vor. Wie Polizei und Feuerwehr mitteilten, hatten Passanten gestern Morgen in Saarbrücken gegen 6

Saarbrücken. Nach dem Tod eines 49-jährigen Autofahrers in der Saar ermittelt die Kripo. Klar ist bisher nur, dass das Auto vom Leinpfad, einem Radweg am Flussufer, in die Saar gelangt war. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen der Polizei nach deren Angaben zurzeit nicht vor.


Wie Polizei und Feuerwehr mitteilten, hatten Passanten gestern Morgen in Saarbrücken gegen 6.45 Uhr einen Pkw in der Saar zwischen der Westspange und der Malstatter Brücke entdeckt. Daraufhin eilten Taucher der sofort alarmierten Berufsfeuerwehr vor Ort. Als diese ankamen, war der Pkw aber bereits versunken. Etwa 200 Meter flussabwärts kamen Luftblasen an die Wasseroberfläche. Nach rund 20 Minuten fanden die Taucher das versunkene Fahrzeug und bargen den zu diesem Zeitpunkt noch lebenden, aber bewusstlosen Mann aus Heusweiler aus dem Auto.

Nach Angaben der Feuerwehr wurde die Arbeit der Taucher dadurch erschwert, dass sich an dem Renault die Türen nicht öffnen ließen und die Fenster ebenfalls verschlossen waren. Sie schlugen schließlich die Scheiben des bereits vollständig gefluteten und auf dem Dach liegenden Autos ein, öffneten die Türen und zerrten den Mann aus dem Auto. Auf einem Feuerwehrboot wurde er wiederbelebt, ans Ufer gebracht und dem Rettungsdienst des Malteser Hilfsdienstes übergeben. Dieser brachte ihn in eine Klinik, wo er allerdings eine Stunde später verstarb.

Die Feuerwehr Saarbrücken war mit beiden Löschzügen und der Taucherstaffel der Berufsfeuerwehr, Fahrzeugen der freiwilligen Feuerwehr, einem Rettungsboot und dem Rettungsdienst im Einsatz. Vor Ort waren außerdem Einsatzkräfte des DRK. red