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Krematorium ür ethischen Standard ausgezeichnet

Saarbrücken. Das Krematorium des Friedhofs- und Bestattungsbetriebes (FBS) der Landeshauptstadt Saarbrücken entspricht höchsten technischen und ethischen Anforderungen. Das hat der Technische Überwachungsverein (Tüv) Saarland im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft Kommunaler Krematorien im Deutschen Städtetag festgestellt Von SZ-Mitarbeiter Andreas Lang

Saarbrücken. Das Krematorium des Friedhofs- und Bestattungsbetriebes (FBS) der Landeshauptstadt Saarbrücken entspricht höchsten technischen und ethischen Anforderungen. Das hat der Technische Überwachungsverein (Tüv) Saarland im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft Kommunaler Krematorien im Deutschen Städtetag festgestellt.Wie die SZ jetzt erfahren hat, hat die Arbeitsgemeinschaft der Einrichtung das Siegel "Kontrolliertes Krematorium" verliehen. Das Siegel erhalten ausschließlich Krematorien, die 21 Kriterien eines Richtlinienkataloges erfüllen. In Saarbrücken hat der Tüv Saarland das Einhalten der Anforderungen überprüft. Das Siegel wird jeweils für drei Jahre vergeben. Danach kommt jedes Krematorium erneut auf den Prüfstand.Wer als "Kontrolliertes Krematorium" geführt werden will, muss zum Beispiel eine 24-Stundenanlieferung für Bestattungsunternehmen gewährleisten, festgelegte Reinigungs- und Desinfektionspläne einhalten oder die fachgerechte Entsorgung von Filterstaub sicherstellen", informiert FBS-Werksleiter Uwe Kunzler. Außerdem werde geprüft, ob die Vorschriften der Berufsgenossenschaft und des Arbeits- und Gesundheitsschutzes eingehalten werden. "Der Tüv Saarland hat darüber hinaus auch bestätigt, dass im Saarbrücker Krematorium die Einäscherung innerhalb von drei Arbeitstagen erfolgt - bei Vollständigkeit der erforderlichen Papiere und Einhaltung der gesetzlichen 48-Stunden-Frist", so Kunzler weiter. "Kompetenz und Serviceorientiertheit zeichnen unser Krematorium aus. Dies wird durch das Gütesiegel nun nochmals belegt. Die Auszeichnung signalisiert Bestattern und Angehörigen, dass sie es mit einem verlässlichen Dienstleister zu tun haben, dem sie vertrauen können", erklärt Paul Borgard, Dezernent für Bürgerdienste, in dessen Ressort auch das Saarbrücker Bestattungswesen gehört.