| 20:15 Uhr

Kreisel soll die Staus verhindern

Wartezeiten sind an der Kreuzung in Tholey Alltag. Foto: Gemeinde
Wartezeiten sind an der Kreuzung in Tholey Alltag. Foto: Gemeinde
Tholey. 1500 Fahrzeuge passieren im Durchschnitt in einer Stunde den Knotenpunkt der Bundesstraße B 269 und der Landstraße L 135 in Tholey. Wer hier links abbiegen will, der muss mit längeren Wartezeiten rechnen. Staus sind an der Tagesordnung.Jetzt ist aber Besserung in Sicht. 2010 soll die stark beanspruchte Straßenkreuzung (Theleyer Straße-Trierer Straße/St Von SZ-Redakteur Volker Fuchs

Tholey. 1500 Fahrzeuge passieren im Durchschnitt in einer Stunde den Knotenpunkt der Bundesstraße B 269 und der Landstraße L 135 in Tholey. Wer hier links abbiegen will, der muss mit längeren Wartezeiten rechnen. Staus sind an der Tagesordnung.Jetzt ist aber Besserung in Sicht. 2010 soll die stark beanspruchte Straßenkreuzung (Theleyer Straße-Trierer Straße/St. Wendeler Straße) durch einen Kreisel ersetzt werden. Das sagte Bürgermeister Hermann Josef Schmidt in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates. Platz für einen Kreisel mit einem Durchmesser von 26 Metern ist vorhanden. Er wird etwa 450000 Euro kosten. Verantwortlich für das Projekt ist der Landesbetrieb für Straßenbau, der auch den Verkehrsstrom an diesem neuralgischen Punkt hat untersuchen lassen. Mit dem Ergebnis, dass der Bau einer Ampel zwar kostengünstiger wäre, aber längst nicht so wirkungsvoll wie ein Kreisel.


Die vom Landesbetrieb für Straßenbau in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie brachte ans Tageslicht, dass in Spitzenstunden (zwischen 16 und 17 Uhr) hier mehr als 1500 Fahrzeuge gezählt werden. Auf einer Bewertungsskala des Landesbetriebes bekam die Kreuzung vom Landesbetrieb danach die Note "F", was bei Schulnoten eine glatte Sechs bedeuten würde und in Worten so viel wie "besonders hohe Wartezeiten" und "überlastet" heißt, erklärte Schmidt im Rat.

Wie der Leiter des Landesbetriebes, Horst Hanke, bei einem Termin im Rathaus mitteilte, stellt ein Kreisverkehr, im Fachjargon "Kleiner Verkehrskreisplatz" genannt, in der Tat eine vorteilhafte Lösung für das Problem dar - und bringe dem Verkehrsknotenpunkt die Best-Note "A", was geringe Wartezeiten für die Autofahrer verspreche.



Einstimmig hat sich der Gemeinderat in seiner Dezember-Sitzung bereits für eine Umsetzung der Baumaßnahme durch den Landesbetrieb für Straßenbau ausgesprochen.