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Korb mit Spielen für kleine Patienten

Für die kleinen Patienten der Klinik für Kinderonkologie und Hämatologie wurde ein bunter Spielekorb übergeben. Foto: Bernhard Reichhart
Für die kleinen Patienten der Klinik für Kinderonkologie und Hämatologie wurde ein bunter Spielekorb übergeben. Foto: Bernhard Reichhart FOTO: Bernhard Reichhart
Homburg. Das Jugendherbergswerk der Klinik für Kinderonkologie einen bunten Spielekorb übergeben. Die Jugendherbergen in Rheinland-Pfalz und im Saarland hatten eine Facebook-Aktion gestartet, mit der sie über 500 Likes sammelten. re

Die kleinen Patienten der Klinik für Kinderonkologie und Hämatologie des Uniklinikums Homburg dürfen sich über eine besondere Überraschung freuen. Jetzt wurde in der Kinderklinik ein bunter Spielekorb übergeben, der künftig das Spielzimmer der Station bereichern soll. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde überreichten der Vorstandsvorsitzende des Jugendherbergswerkes, Jacob Geditz, mit seiner Marketingleiterin Jessica Braun im Beisein von Gesundheitsminister Andreas Storm, Jens Kort, Geschäftsführer der Kinderkrebsstiftung, Professor Ludwig Gortner, Geschäftsführender Direktor der Kinderkliniken des UKS, Professor Wolf-Ingo Steudel, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Uniklinikums des Saarlandes, Gabriele Wewers-Donauer, Klinik für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie, Oberarzt Thomas Krenn sowie Stefan Ober-Westendorf, Projektverantwortlicher "365 Tage - und jeder einzelne zählt!" den bunten, gut ausgestatteten Spielekorb.

"Die Kinder stehen heute im Mittelpunkt", erklärte Minister Storm. Angesichts von annähernd 1800 Kindern und Jugendlichen -darunter 20 bis 25 im Saarland-, bei denen pro Jahr eine Krebserkrankung diagnostiziert werde, gebe es massive Einwirkungen auf das Alltagsleben der betroffenen Familien. In Homburg sei man bestens aufgestellt, um kranke Kindern zu behandeln und "ihnen den Lebensraum so zu gestalten, dass sie ein kindgerechtes weiteres Aufwachsen erfahren". Er sei dankbar für jede Unterstützung, die Ansporn für die tägliche Arbeit bedeute, betonte Professor Gortner. Jens Kort erinnerte an die finanzielle und personelle Unterstützung der Elterninitiativen.

Anlässlich des Weltkindertages am 20. September hatten die Jugendherbergen in Rheinland-Pfalz und im Saarland eine Facebook-Aktion gestartet, mit der sie über 500 Likes sammelten und somit nun das Spielzimmer der Kinderonkologie in Homburg mit einem Korb voll Spielzeug, einem kleinen Schaukelpferd sowie einem Bobbycar verschönern. Die Idee kam durch die Zusammenarbeit mit der Initiative "365 Tage - und jeder einzelne zählt" zu Stande, erklärte Jacob Geditz. So hätten die Jugendbergen in Rheinland-Pfalz und im Saarland im Sommer zwölf krebskranken Kindern einen kostenfreien dreitägigen Aufenthalt in der Naturschutz-Jugendherberge Altenahr im Ahrtal ermöglicht: "Kinder spielen eine zentrale Rolle. Eine kinderfreundliche Atmosphäre in den Jugendherbergen zu schaffen, ist uns ein großes Anliegen". Dies wolle man auch Kindern ermöglichen, denen es gesundheitlich nicht so gut geht", begründete Geditz die Spende an die Klinik.