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Köstlichkeiten im Glas und auf dem Teller

Direkt ans Haus schließt sich ein Garten an, auf dem Eveline Krämer Kräuter und Salat anpflanzt. Der Rasen wird nicht akkurat gemäht, damit die Bienen sich von den Kleeblüten nähren können. Hinter der Holzhütte mit der alten Rose beginnt das Gelände für die Schafe. Fotos: maa/red
Direkt ans Haus schließt sich ein Garten an, auf dem Eveline Krämer Kräuter und Salat anpflanzt. Der Rasen wird nicht akkurat gemäht, damit die Bienen sich von den Kleeblüten nähren können. Hinter der Holzhütte mit der alten Rose beginnt das Gelände für die Schafe. Fotos: maa/red
Altbreitenfelderhof. Sommerzeit ist Gartenzeit. Weil viele Menschen sich an Blumen, Obst, Kräutern und Gemüse erfreuen, startete die SZ eine Serie rund ums Gärtnern. Diesmal stellen wir Eveline Krämer vor, die in Altbreitenfelderhof einen Hausgarten, einen Gemüsegarten und auch noch Heidschnucken hegt und pflegt. Von SZ-Redakteurin Christine Maack

Wenn Eveline Krämer in den Garten geht, stapft ihr kleiner Schatten hinterher: Kater Picasso. "Ich kann keinen Schritt machen, ohne dass Picasso hinter mir herläuft", sagt Eveline Krämer. Und fügt gleich hinzu: "Ich bin nicht so pingelig im Garten, es können ruhig mal ein paar Kräuter wachsen. Auch die Beetkanten sind nicht akkurat abgestochen." Auch mit Blumen ist sie nicht so üppig bestückt. Sie zieht Lavendel im Vorgarten und kümmert sich um eine wunderbare alte Rose, die am Gartenhäuschen emporrankt. Eveline Krämer hat eine handfeste Vorstellung vom Garten - der ist für sie nicht zarte Zierde, sondern eine Mischung aus Nützlichkeit und Landschaftspflege. Hinter dem Hausgarten, in dem man einen kleinen Teich, einen Kräutergarten und den obligatorischen Schwenkerstand findet, führt ein schmaler Weg in die sanfte Hügellandschaft des kleinen Jägersburger Ortsteils Altbreitenfelderhof.

Hier wohnen fünf Heidschnucken hinter einem Zaun, "zwei Alte und drei Jungtiere", erklärt Eveline Krämer. Seit einigen Jahren kümmert sie sich zusammen mit ihrem Mann um die Tiere, die praktischerweise den Rasen immer schön kurz halten. Liebe Tiere seien diese Heidschnucken, sagt Frau Krämer, "aber schreckhaft".

Sogar Picasso sorge manchmal schon für Unruhe, bei einem Hund sei's dann ganz aus: "Da sind die Schafe schon mal in Panik ausgebüxt und wir haben sie einen ganzen Tag lang einfangen müssen." Hinter den Schafweiden hat Eveline Krämer einen großen Nutzgarten angelegt, hier zieht sie in mehreren Reihen die kleine, wohlschmeckende französische Kartoffelsorte "La ratte".

Stangenbohnen, Erbsen, Blumenkohl, Kohlrabi, Salat und Rhabarber dürfen ebenfalls nicht fehlen. Die Umzäunung des Gartengrundstücks ist wichtig, denn Rehe oder auch die eigenen Schafe kämen sonst zu einem Festmahl vorbei. Mit dem Nutzgarten ist das Gelände noch nicht zu Ende, denn nun schließen sich die Apfel-, Mirabellen-Quetschen und Sauerkirschbäume an. Eveline Krämer gesteht beiläufig, dass sie sich nicht nur sehr aktiv im Obst- und Gartenbauverein in Bexbach engagiert, sondern auch noch Brennmeisterin ist. Die Obsternte wird zu Maische verarbeitet und im Brennhäuschen in Schnaps verwandelt. Drei Goldmedaillen gab es für zwei Sorten Apfelbrand und einmal für Quittenbrand. Spätestens jetzt sieht man das Gelände von Eveline Krämer mit anderen Augen: Es ist der Vorbote für sämtliche Köstlichkeiten im Glas und auf dem Teller.

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Kater Picasso ist immer dabei und bewacht das Haus.
Kater Picasso ist immer dabei und bewacht das Haus.
Das Prunkstück im Garten ist Eveline Krämers alte Rose.
Das Prunkstück im Garten ist Eveline Krämers alte Rose.