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Klaus Busch bleibt der Chef

Fischbach. Klaus Busch bleibt die nächsten zwei Jahre Vorsitzender des Bergmannsvereins "Glück Auf" Fischbach-Camphausen 2000. Bei der Jahreshauptversammlung wurde er einstimmig wiedergewählt. Busch stellte in seinem Rechenschaftsbericht die wichtigsten Aktivitäten des Vereins im vergangenen Jahr heraus Von SZ-Mitarbeiter Elmar Müller

Fischbach. Klaus Busch bleibt die nächsten zwei Jahre Vorsitzender des Bergmannsvereins "Glück Auf" Fischbach-Camphausen 2000. Bei der Jahreshauptversammlung wurde er einstimmig wiedergewählt. Busch stellte in seinem Rechenschaftsbericht die wichtigsten Aktivitäten des Vereins im vergangenen Jahr heraus. Er erwähnte die Teilnahme an der Fronleichnamsprozession, an Gedenkveranstaltungen und Bergparaden, am Dorffest und am Weihnachtsmarkt sowie die eigene Barbarafeier.


Unter der Versammlungsleitung des Fischbacher Ortsvorsteher Harald Quirin wurde der gesamte Vorstand entlastet. Quirin würdigte den Verein für seine vielen Aktionen. Er sagte: "Wenn der Bergmannsverein gebraucht wird, ist er für die Dorfgemeinschaft da." Alle Vorstandsmitglieder wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Stellvertreter von Klaus Busch ist Walter Engel, Kassierer sind Norbert Giese und Thomas Glaßer, Horst Klauck ist Organisationsleiter, Kassierer sind Stefan Chadzelek und Werner Wagner. Beisitzer sind Reiner Altpeter und Manfred Beres, Fahnenträger Dieter Gau und Wolfgang Habeck. Gerhard Bell und Alois Feit prüfen die Kasse. Auch in diesem Jahr sind die Mitglieder des Vereins wieder bei zahlreichen Veranstaltungen dabei.

Fahrt nach Berlin



Unter anderem beim Bergmanns-, Hütten- und Knappentag am 24. Mai und der Fronleichnamsprozession in Fischbach am 11. Juni. Ziel der Vereinsfahrt im Juli ist die Hauptstadt Berlin. Die Barbarafeier ist am 12. Dezember.

Den Fischbacher Bergmannsverein gibt es seit Dezember 2000. Klaus Busch ist von Anfang an Vorsitzender. "Der Bergbau hat die Region um Fischbach wesentlich geprägt. Nachdem er sich aber hier ganz zurückgezogen hat, wollen wir die vielen Traditionen aufrecht erhalten", nennt er das Ziel des Vereins. Seit Oktober 2001 hat die Gemeinschaft eine eigene Fahne. Darauf sind auf der einen Seite der Schacht IV der Grube Camphausen, das Fischbacher Wappen, Schlegel und Eisen, eine Lore und eine Grubenlampe zu sehen; auf der anderen Seite ist ein Bild der heiligen Barbara. In der Waldparkanlage haben die ehemaligen Bergleute eine Erinnerungsstätte geschaffen mit einer halben Seilscheibe, einem Kohlewagen und einem Gedenkstein.