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Kita-Gesellschaft ist familienfreundlich

Die beiden KiTa-Geschäftsführer Thomas Schmitz (Zweiter von links) und Rainer Borens (Zweiter von rechts) mit ihren Mitarbeiterinnen Petra Oberhauser (links) und Simone Speicher (rechts) freuten sich mit Diplom-Pädagogin Monika Sion (Mitte) über das Ergebnis des Projekts Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Foto: Norbert Becker
Die beiden KiTa-Geschäftsführer Thomas Schmitz (Zweiter von links) und Rainer Borens (Zweiter von rechts) mit ihren Mitarbeiterinnen Petra Oberhauser (links) und Simone Speicher (rechts) freuten sich mit Diplom-Pädagogin Monika Sion (Mitte) über das Ergebnis des Projekts Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Foto: Norbert Becker
Dillingen. "Wir sind ein familienfreundliches Unternehmen", lautet das Fazit der KiTa gGmbH Saarland (KgG). Nach einjähriger, intensiver Arbeit kam deren Projektgruppe Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu diesem Ergebnis

Dillingen. "Wir sind ein familienfreundliches Unternehmen", lautet das Fazit der KiTa gGmbH Saarland (KgG). Nach einjähriger, intensiver Arbeit kam deren Projektgruppe Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu diesem Ergebnis. Dieses haben jetzt Thomas Schmitz, einer der Geschäftsführer der KgG, seine beiden Mitarbeiterinnen Petra Oberhauser und Simone Speicher mit der Gesamtleiterin, Diplom-Sozialpädagogin Monika Sion aus Saarbrücken als externer Fachfrau, erläutert."Wir haben in Gruppen quer durch die Hierarchie gearbeitet", sagt Sion. Dabei war es Ziel bei diesem Projekt, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in den Blick zu nehmen. "Wir möchten ein attraktiver Arbeitgeber sein und überlegten, was wir von unserer Seite gegen den Fachkräftemangel tun können", sagt Schmitz. Alle "familienfreundlichen Leistungen" hätte man in der Projektgruppe gebündelt und auf der Grundlage des Leitbildes und Qualitätsmanagements der KgG in eine Struktur gebracht.



Zu den Qualitätskriterien gehören gesetzliche und kirchliche Vorgaben zu erfüllen, die Sorge für eine familienfreundliche Kultur und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf auf allen Ebenen zu verankern. Davon sollen letztlich Beschäftigte und Eltern profitieren. Des Weiteren zählen flexible Arbeitszeiten zu den Kriterien.

Um Personal zu gewinnen, werden Mitarbeiterkinder bei der Vergabe von Kita-Plätzen bevorzugt. Regelmäßiger Kontakt zu Leuten in Elternzeit oder Sonderurlaub etwa zur Pflege nahe stehender Angehöriger soll für eine enge Bindung sorgen. Damit sie im Beruf auf dem Laufenden bleiben, können sie an Team- und Studientagen teilnehmen. Alle Stellen werden KgG-weit ausgeschrieben. So weiß jeder, wo es Stellen mit mehr oder weniger Stunden gibt. "Viel Wert" wird laut Schmitz darauf gelegt, das Verhältnis zwischen Mitarbeitern und Eltern harmonisch zu gestalten. nb

Hintergrund

Das Saarland fördert mit Unterstützung des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) externe Bedarfsanalysen und Beratungsleistungen, die der Einführung von Maßnahmen zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Arbeits- und Familienleben in saarländischen Betrieben dienen.

Ziel ist es, den Arbeitnehmern eine bessere Balance zwischen Beruf und Privatleben zu ermöglichen und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe zu erhalten oder gar zu verbessern. nb