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Kein Spiel wie jedes andere

Das Hinspiel in Saarlouis gewann die HSG Völklingen mit 27:26. Hier eine Szene des Spiels, in der sich Peter Walz durchtankt. Foto: Klos
Das Hinspiel in Saarlouis gewann die HSG Völklingen mit 27:26. Hier eine Szene des Spiels, in der sich Peter Walz durchtankt. Foto: Klos
Völklingen. Nach dem erfolgreichen Auftakt zur Rückrunde der Handball-Oberliga RPS gegen den TuS Kaiserslautern-Dansenberg (31:29) empfängt die HSG Völklingen heute Abend die zweite Mannschaft der HG Saarlouis. Der Anpfiff zum Saar-Derby erfolgt um 20 Uhr in der Hermann-Neuberger-Halle Von SZ-Mitarbeiter Sebastian Weisbrodt

Völklingen. Nach dem erfolgreichen Auftakt zur Rückrunde der Handball-Oberliga RPS gegen den TuS Kaiserslautern-Dansenberg (31:29) empfängt die HSG Völklingen heute Abend die zweite Mannschaft der HG Saarlouis. Der Anpfiff zum Saar-Derby erfolgt um 20 Uhr in der Hermann-Neuberger-Halle.


HGS mit dem Rücken zur Wand

Für den Völklinger Spieler Pascal Simon ist die Partie eine besondere: Vor der Saison wechselte der 23-jährige Handballer von Saarlouis in die ehemalige Hüttenstadt. Wie schon in der Hinrunde, als die Völklinger mit 27:26 in Saarlouis gewinnen konnten, erwartet er auch für heute ein schweres Spiel: "Saarlouis hat bisher nur neun Punkte gesammelt und steht mit dem Rücken an der Wand. Im Kampf gegen den Abstieg muss die Mannschaft unbedingt punkten." Die Stärke der Gäste sieht Simon in der mannschaftlichen Geschlossenheit: "Saarlouis tritt unheimlich einheitlich und kompakt auf, da kämpft jeder für jeden. Außerdem vermute ich, dass sie sich wie im letzten Spiel mit Spielern aus der ersten Mannschaft verstärken werden. Da wird es doppelt schwer für uns."

Die HSG Völklingen steht vor dem Spieltag mit 18:14 Punkten auf dem neunten Rang der Tabelle und ist damit laut Pascal Simon für einen Aufsteiger voll im Soll. Den bisherigen Saisonverlauf sieht der HTW-Student, der zur HSG Völklingen wechselte, um neue Erfahrungen in einem anderen Verein sammeln zu können, daher grundsätzlich positiv: "Wir haben zwar den ein oder anderen Punkt unnötigerweise liegen lassen, aber prinzipiell bin ich zufrieden", erklärt Simon und fügt an: "Wichtig ist jetzt vor allem, dass wir von vorne anfangen und besser auf Situationen während des Spiel reagieren, in denen es nicht so gut für uns läuft."

Um einen Platz im Mittelfeld der Tabelle halten zu können, fordert Pascal Simon eine positive Gestaltung der kommenden Spiele: "In den nächsten Wochen treffen wir auf Vereine, die in der Tabelle hinter uns stehen. Da müssen wir natürlich punkten, um nicht abzurutschen."



Petö mit Kreuzbandriss

Trotz des Heimvorteils und der aktuellen Tabellensituation sieht der Völklinger Kreisläufer seine HSG gegen Saarlouis nicht in der Rolle des Favoriten, weil Derbys immer eine Sache für sich seien. "Da ist es schwierig, eine Prognose abzugeben. Ich erwarte auch ein körperlich hart geführtes Duell, in dem es mit Sicherheit auch mal wehtun wird. Aber gegen meine alten Kollegen wird das, was auf dem Platz passiert, auch auf dem Platz bleiben." Bis auf Rückraumspieler Norbert Petö, der aufgrund eines Kreuzbandrisses wohl für den Rest der Saison ausfallen wird, kann der Völklinger Trainer Berthold Kreuser auf seinen kompletten Kader zurückgreifen.