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Kartfahrer Cedric Piro rast nach Aufholjagd auf Rang vier

Heusweiler/Kerpen. Der dritte Lauf der Deutschen Junioren Kart Meisterschaft (DJKM) auf dem Erftlandring in Kerpen war für Cedric Piro ein Wechselbad der Gefühle. Zwar landete er vor einer Woche auf dem vierten Platz, aber der Weg dorthin war holprig. ida



Den Start in das Rennwochenende hatte sich der Rennfahrer aus dem PM Racing Team ganz anders vorgestellt. Rang 16 im Zeittraining - das war für den Motorsportler aus Heusweiler eindeutig zu wenig. "Das sollte natürlich nicht alles gewesen sein", sagte er kämpferisch. Und er behielt recht. Trotz einer weniger guten Ausgangslage sicherte er sich im ersten Vorlauf mit Rang sieben gleich eine Platzierung unter den ersten zehn. Im zweiten Vorlauf war er sogar auf Top-Fünf-Kurs. Doch dann kam die ärgerliche Wende. Piro kassierten einen Ausfall im zweiten Lauf, weil er sein Kart mit einer defekten Membran im Aus abstellen musste. "Das hat mich mächtig zurückgeworfen", schimpfte er.

Von dem 25. Platz ließ sich Cedric Piro allerdings nicht unterkriegen. Stattdessen schien es, als habe ihn der Rückschritt noch mehr motiviert. Denn im ersten Finallauf zeigte er eine erstklassige Aufholjagd und fuhr vom 25. auf den neunten Platz. "Das war schon ziemlich cool", freute sich Piro. Eine Wiederholung dieser starken Leistungen zeigte er im zweiten Rennen, wo er erneut einige Plätze wettmachen konnte und auf dem vierten Rang landete. "Der vierte Rang war ein verdienter Lohn", sagte er zu dem Ergebnis. In der Meisterschaft steht Piro nach drei von fünf Rennen in der DJKM auf Platz acht. Die Top Fünf sind sein klares Ziel. Das vorletzte Rennen steigt vom 16. bis 18. August auf dem Hunsrückring in Hahn, den Cedric Piro sehr gut kennt.