| 20:29 Uhr

Kapitän Hook zeigt, was ein Haken ist

Frank Arnoldi (Mitte) probt seinen Kapitän Hook im Musical "Peter Pan". Foto: Johannes A. Bodwing
Frank Arnoldi (Mitte) probt seinen Kapitän Hook im Musical "Peter Pan". Foto: Johannes A. Bodwing
Saarlouis. Die Fee Tinkerbell schwebt etwa acht Meter hoch über der Bühne des Theaters am Ring. Neben ihr hängen Strickleitern für den Kampf zwischen Peter Pan und den Piraten. Später wird ein rund sechs Meter hoher Baum in die Kulissen geschoben. Das Bühnenbild zu "Peter Pan - Fliege deinen Traum" beeindruckt bereits bei den Proben Von SZ-Mitarbeiter Johannes A. Bodwing

Saarlouis. Die Fee Tinkerbell schwebt etwa acht Meter hoch über der Bühne des Theaters am Ring. Neben ihr hängen Strickleitern für den Kampf zwischen Peter Pan und den Piraten. Später wird ein rund sechs Meter hoher Baum in die Kulissen geschoben. Das Bühnenbild zu "Peter Pan - Fliege deinen Traum" beeindruckt bereits bei den Proben. Doch für die Aufführung am kommenden Wochenende kommt noch einiges hinzu: der Sternenhimmel von London, ein Wasserfall oder dichter Wald.Für seine erste Aufführung hat das Musicalwerk Saarlouis im Theater am Ring Quartier genommen. Darsteller, Techniker und Helfer bevölkern seit Freitag die Saarlouiser Spielstätte. Dort laufen fast ganztägig Bühnenaufbau, Proben und technische Feinjustierung. Eine professionelle Messlatte hat das Musicalwerk angelegt. Dabei werden die darstellerischen Leistungen unterstützt durch modernste Technik. Hinter Vorhängen stehen Computer, Laptops und Monitore. Über lange Kabel sind sie mit Steuerpulten verbunden. Ein mächtiger Projektor wirft Bilder auf die Leinwand, die 4,5 mal sechs Meter groß ist. Die Aufführung soll so echt wie möglich wirken.


Die Fee Tinkerbell (Julia Rink) ist vom Bühnenhimmel wieder zurückgekehrt. "Aufregend", sagt sie noch im Bann der Flugstunde. "Ich wusste schon vorher, was da auf mich zukommt." Aber es gehe spürbar auf den Kreislauf, dort oben zu hängen. Dazu komme heißes Scheinwerferlicht und die Aufregung, wenn es ernst wird.

Der Ernst, das sind vier Aufführungen am kommenden Wochenende. Sechs schwungvolle Tanzchoreografien sind in dem Stück eingebaut, zählt Sven Köhn auf. Er spielt den Peter Pan. Zwölf Lieder werden live gesungen, verträumt und mitreißend. Auch dafür haben Profis den Darstellern den richtigen Schliff gegeben.



Vor zirka einem Jahr startete das Projekt unter den Fittichen von Karo-Blau-Gold. Anfang 2012 fand ein großes Casting statt, danach stürzte sich ein Ensemble aus rund 40 Akteuren unter Leitung von Sven Köhn in die Proben, viele Helfer zimmerten die Bühnenteile.

"Peter Pan" fliegt seinen Traum am Samstag und Sonntag, 3./4. November im Theater am Ring. 15 und 19.30 Uhr, Einlass eine halbe Stunde vorher. Karten gibt es im Internet unter www.ticket-regional.de oder der Ticket-Hotline unter Telefon (06 51) 9 79 07 77.