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Kämmerer: "Haushalt ist realistisch und nachvollziehbar"

Im Haushalt steht ein Fehlbetrag von 17 Millionen Euro. Wie schafft die Stadt den Haushaltsausgleich?Detemple: Der geplante Fehlbetrag für das Jahr 2009 in Höhe von rund 17 Millionen Euro wird durch eine Entnahme aus der Rücklage ausgeglichen. Finanziert wird der zahlungswirksame Teil des Fehlbetrages durch eine Inanspruchnahme von vorhandener, verfügbarer Liquidität

Im Haushalt steht ein Fehlbetrag von 17 Millionen Euro. Wie schafft die Stadt den Haushaltsausgleich?


Detemple: Der geplante Fehlbetrag für das Jahr 2009 in Höhe von rund 17 Millionen Euro wird durch eine Entnahme aus der Rücklage ausgeglichen. Finanziert wird der zahlungswirksame Teil des Fehlbetrages durch eine Inanspruchnahme von vorhandener, verfügbarer Liquidität.

Unter den Ratsfraktionen ist Streit über den Haushalt ausgebrochen. Halten Sie ihn für genehmigungsfähig?



Detemple: Natürlich ist er nach meinem Dafürhalten genehmigungsfähig. Sonst hätten wir ihn nicht so aufgestellt. Die Ansätze sind realistisch und nachvollziehbar. St. Ingbert steht immer noch besser da als die meisten Kommunen im Land. Wir müssen jetzt nach der Haushaltssitzung des Stadtrates noch die Änderungswünsche des Gremiums einarbeiten. Das verändert den Entwurf aber nicht grundsätzlich.

Der Gewerbesteuerhebesatz ist weniger stark angehoben worden, die Grundsteuer steigt gar nicht. Was bedeutet das für den Haushalt?

Detemple: Nach wie vor halte ich unseren Entwurf für vernünftig. Wir sehen auch über diese beiden Steuern hinaus einige Risiken für die Zukunft im Zuge der Wirtschaftskrise. Wir müssen nun versuchen, mit den Vorgaben des Rates zurechtzukommen.