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Junge Union: Roaming-Gebühren abschaffen

Merzig-Wadern. Seit einigen Jahren setzt sich die Junge Union im Kreisverband Merzig-Wadern für die Abschaffung der Roaming-Gebühren auf europäischer Ebene ein. Diese hält der Kreisvorsitzende Philip Hoffmann für äußerst inakzeptabel. red

"Wir stehen für die Schulden unserer europäischen Freunde ein. Da sollte es selbstverständlich sein, mit ihnen zu normalen Preisen zu telefonieren", äußert sich Hoffmann kritisch. Der Vorsitzende verweist darauf, dass Bankenregulierung und Agrarpolitik wichtig seien, jedoch der einzelne Europäer nicht vergessen werden dürfe. Diese "europafeindliche Strafgebühr" stehe jeglicher europäischer Einheit entgegen und ist überflüssig. Daher müsse sie nun endlich abgeschafft werden.

Um diese Forderung wirksam zu vertreten, hat die JU Merzig-Wadern eine Roaming-Aktion gestartet und jedem deutschen Mitglied des Europäischen Parlaments eine E-Mail mit ihrer Forderung zur Abschaffung der Gebühren zugesandt. In dem Schreiben, welches zunächst den Ist-Zustand der Einschränkung der grenzüberschreitenden Freundschaft darlegt, bittet die JU die Mitglieder des Europäischen Parlaments für die Abschaffung der Roaming-Gebühren zu kämpfen und noch vor der Europawahl 2014 für deren Abschaffung ebendieser zu stimmen. Denn die EU-Parlamentarier möchten eigentlich erst nach der im kommenden Jahr stattfindenden Europawahl über die Abschaffung abstimmen. Das ist für die Kreis-JU jedoch nicht nachvollziehbar, betont Philip Hoffmann: "Die Roaming-Gebühren gehören so schnell wie möglich abgeschafft und dafür werden wir kämpfen."